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Lugano - Die Tessiner Kantonspolizei hat drei Personen verhaftet, die am vergangenen Mittwoch in den Überfall auf die Raiffeisen-Filiale in Vezia bei Lugano verwickelt gewesen sein sollen. Sie hatten die Bank um über eine halbe Million Franken erleichtert.
Bei einem der Tatverdächtigen handelt es sich um den Kassier des Finanzinstitutes, der bei dem Überfall geknebelt und gefesselt worden war. Offenbar steckte der 35-Jährige mit den Tätern, einem Gebrüderpaar aus Bellinzona, unter einer Decke.
Ein Teil der Beute sei sichergestellt und drei Personen seien verhaftet worden, bestätigte die Tessiner Staatsanwaltschaft entsprechende Berichte von Tessiner Medien.
Zudem wurde in einer Pizzeria im Zentrum von Bellinzona, die von einem der beiden Brüder geführt wurde, eine Razzia durchgeführt. Das Lokal wurde von der Polizei versiegelt.
Die Ermittler kamen den beiden 43 und 37 Jahre alten Brüdern nach einer intensiven Befragung des Kassiers auf die Schliche. Dieser hatte unmittelbar nach dem Überfall behauptet, er sei von einem Kunden kontaktiert worden, der ein Konto habe eröffnen wollen.
Als der Kunde dann am Mittwochabend gegen 17.30 Uhr bei der Bank eintraf, bedrohte er den Kassier mit einer Pistole und liess sich Bargeld aushändigen. Ehe sich der Täter zu Fuss aus dem Staub machte, knebelte und fesselte er den Bankangestellten.
Dieser gab schliesslich der Polizei zu Protokoll, dass der Täter eine Narbe auf der Wange gehabt und mit einem slawischen Akzent gesprochen hätte. Trotz einer Grossfahndung fehlte von dem Bankräuber zunächst jede Spur.
Offenbar misstrauten die Ermittler aber den Schilderungen des Kassiers. Bei der Befragung nahmen sie den Bankangestellten in die Mangel - bis dieser die Namen seiner Komplizen verriet. Noch nicht klar ist, wer den Plan ausheckte.

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SDA-ATS