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Bern - Das Schweizer Soforteinsatz-Team für die Erdbebenopfer in Haiti hat den Flughafen Kloten verlassen, wie die REGA gegenüber der Nachrichtenagentur SDA bestätigte. Das Team dient als "Brückenkopf", um die Lage vor Ort zu klären.
Eine Krankenschwester, drei Piloten und sieben Mitglieder des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe seien an Bord, sagte REGA-Sprecherin Stéphanie Spiess. Die Schweiz habe der Regierung Haitis bereits ein Hilfsangebot unterbreitet, sagte Lars Knuchel, Informationschef des Eidg. Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA).
Auch klärt die Schweizer Glückskette ab, welche Hilfe in Haiti benötigt wird. Ein erster Entscheid soll noch heute Mittwoch getroffen werden, sagte Ivo Cathomen von Redog, dem Schweizer Verein für Such- und Rettungshunde, einem Partner der Glückskette. Falls eine Hilfsaktion gestartet werde, könnte eine erste Hilfstruppe bereits am Nachmittag starten.
Wie Knuchel weiter sagte, stehen die Behörden in Bern in Kontakt mit der Schweizer Botschaft in Port-au-Prince sowie mit dem Kooperationsbüro der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA). Ob es Schweizer Opfer gegeben hat, ist laut Angaben auf der EDA-Homepage unklar. Im Jahr 2008 lebten ungefähr 130 Schweizer auf der karibischen Insel.
Derweil haben Schweizer Hilfswerke erste Gelder für die Opfer des Erdbebens auf Haiti gesprochen. Um zu wissen, welche Hilfe dringend benötigt wird, versuchen sie intensiv, Kontakt mit ihren Mitarbeitern vor Ort herzustellen.
Das Schweizerische Rote Kreuz habe einen Nothilfebetrag von einer Million Franken gesprochen, teilte es mit. Ein fünfköpfiges Logistik-Team werde in den nächsten Tagen vor Ort geschickt, der Einsatz eines medizinischen Hilfsteams werde abgeklärt. Diese sollen die freiwilligen Helfer des Haitianischen Roten Kreuzes unterstützen.
Erschwert wird die Organisation der Nothilfe dadurch, dass praktisch keine Kommunikationsmittel vor Ort funktionieren.

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SDA-ATS