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Malaysias Regierungschef Najib Razak wird nicht für dubiose hohe Millionenbeträge auf seinem Bankkonto belangt. Die Ermittlungen hätten keinen Anhaltspunkt für kriminelles Vorgehen erbracht, teilte der Chefankläger am Dienstag mit.

Die ungewöhnlichen Millionenbeträge auf den Privatkonten des Spitzenpolitikers machen in dem muslimischen Land in Südostasien seit Monaten Schlagzeilen.

Auf Najibs Konten waren 2,6 Milliarden Ringgit (rund 617 Millionen Franken) entdeckt worden. Nach Recherchen des "Wall Street Journal" lag der Verdacht nahe, dass das Geld aus einem umstrittenen Regierungsfonds stammte.

Najib sagte dagegen, es handle sich um Spenden aus dem Nahen Osten. Wieso sie auf seinen Konten lagen, wofür sie gedacht waren - dazu äusserte sich Najib nicht.

Korruption ist in dem Land mit rund 30 Millionen Einwohnern wie in den meisten Nachbarstaaten weit verbreitet. Kritiker zweifeln die Unabhängigkeit von Institutionen wie der Staatsanwaltschaft an.

Im Korruptionsindex der Organisation Transparency International stand Malaysia 2014 auf Platz 50 von 175 Ländern. Zum Vergleich: Die Schweiz stand auf Rang 5.

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SDA-ATS