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Die Nachfrage nach Gefahrgut-Transporten durch den Gotthard-Strassentunnel ist weniger gross als erwartet. Am Donnerstag hatte sich kein Transporteur für den Konvoi angemeldet.

Nach Angaben der Schadenwehr Gotthard gibt es bisher auch keine Anmeldungen für Freitag. Weil die Bahnstrecke nach dem Felssturz in Gurtnellen gesperrt ist, hatte das Bundesamt für Strassen (ASTRA) am Mittwoch grünes Licht gegeben für die zeitweise Sperrung des Strassentunnels.

Normalerweise dürfen Gefahrgüter nicht auf diesem Weg transportiert werden. Insbesondere im Tessin drohten deswegen aber Engpässe bei gewissen Gütern, beispielsweise bei Sauerstoff für die Spitäler. Um die Versorgung des Tessins, des Misox und des Kantons Uri zu gewährleisten, wurde ein begleiteter Konvoi pro Tag und Richtung bewilligt.

Jener Richtung Süden sollte um 9.30 Uhr morgens starten. Der Tunnel wird dann für 50 Minuten geschlossen. 40 Minuten später könnte der von Kantonspolizei Uri und Schadenwehr Gotthard begleitete Konvoi Richtung Norden starten. Lässt das Verkehrsaufkommen die Sperrung des Tunnels nicht zu, dürfen die Lastwagen über den Pass fahren.

Wann der Strassentunnel für den Gefahrgut-Transport gesperrt werden muss, ist unklar. Ab 2. Juli soll dann die Bahnstrecke wieder in Betrieb genommen werden. Nach der Sprengung bei Gurtnellen sind noch immer die Felsputz-Arbeiten im Gang, wie ein SBB-Sprecher auf Anfrage sagte. Diese Arbeiten verlaufen planmässig.

SDA-ATS