Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Bei den Beratungen über Stresstests für Atomreaktoren hat die EU am Donnerstag noch keine Einigung erzielt. EU-Kommissar Günther Oettinger habe die Beratungen mit Vertretern der 27 EU-Länder um eine Woche vertagt, teilte seine Sprecherin in Brüssel mit.

Am Donnerstag und Freitag nächster Woche will der deutsche Kommissar erneut mit Vertretern der Europäischen Gruppe für nukleare Sicherheit und Abfallentsorgung (ENSREG) zusammenkommen.

"Inhalt ist wichtiger als Timing. Die Öffentlichkeit erwartet glaubwürdige Tests, die alle Risiken und Sicherheitsbedenken umfassen", sagte Oettinger am Rande des Treffens. Bei den Gesprächen am Donnerstag habe es Fortschritte gegeben.

Konsens bestand laut EU-Kreisen darüber, dass die Tests Naturkatastrophen wie Erdbeben und Hochwasser sowie extreme Kälte- und Wärme-Szenarien berücksichtigen sollten. Oettinger zeigte sich zuversichtlich, umfassende Stresstests der 143 europäischen Atommeiler durchsetzen zu können.

Die Tests sollten dabei auch das Risiko von Flugzeugabstürzen, Terroranschlägen und menschlichem Versagen umfassen, sagte der Kommissar dem "Handelsblatt" vom Freitag. Frankreich und Grossbritannien hatten zunächst darauf bestanden, nur das Risiko von Naturkatastrophen zu untersuchen.

Frankreich sei von dieser Haltung bei den Beratungen am Donnerstag aber abgerückt, erklärte Oettinger. Von Grossbritannien habe es zwar erneut "Vorbehalte" gegen die Prüfung menschlicher Risikofaktoren gegeben, jedoch "keine förmliche Ablehnung".

Neuer Inhalt

Horizontal Line


swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS