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Die Degen-Männer bleiben an den Fecht-Weltmeisterschaften in Leipzig ohne Medaillengewinn im Einzel. Der Weltranglisten-Neunte Max Heinzer wurde Zehnter und damit bester Schweizer.

Der Italiener Paolo Pizzo holte sechs Jahre nach seinem Heim-Triumph auf Catania den zweiten WM-Titelgewinn im Einzel.

Heinzer fehlten zwei Siege, um mindestens den geteilten dritten Rang und den Gewinn von Bronze zu erreichen. In den Achtelfinals unterlag der 29-jährige Schwyzer dem ungemein beweglichen Satoru Uyama, der Nummer 32 der Welt, mit 12:13 nach Verlängerung. Der Japaner setzte den siegbringenden Treffer nach 15 Sekunden der einminütigen Zusatzzeit.

Heinzer erinnerte sich daran, dass er schon mit dem Japaner am Weltcup 2016 in Paris in die Verlängerung gegangen war (9:9) - und jenen Achtelfinal ebenfalls verlor. "Ich wollte diesmal trotz erneut zugeloster Priorität nicht zu passiv bleiben. Ich entschied mich dann, auf gut Glück reinzugehen. Doch Uyama hatte dann den längeren Arm am Griff."

Eine Einzel-WM-Medaille fehlt dem Olympia-Siebten von Rio in seinem reichhaltigen Palmarès (u.a. elf EM-Medaillen, neun Einzel-Weltcupsiege, drei Team-WM-Medaillen) noch. Die Niederlage in den Achtelfinals sei "bitter, da der nächste Gegner durchaus schlagbar gewesen wäre". Doch mit seiner Leistung zeigte sich Heinzer zufrieden: "Ich weiss nicht, wie ich gegen diesen unberechenbaren Japaner anders hätte fechten sollen, um frühzeitig eine Differenz zu schaffen."

Kuhn stoppte Weltranglisten-Ersten

In den Sechzehntelfinals hatte Heinzer immerhin noch dem WM-Dritten von 2015, dem Dänen Patrick Jörgensen, mit 15:7 deutlich das Nachsehen gegeben. Benjamin Steffen und Georg Kuhn blieben dagegen auf gleicher Höhe auf der Strecke, Michele Niggeler schon in der ersten Hauptrunde des Final-Tages mit den Top 64.

Kuhn hatte zum Auftakt des 64er-Tableaus noch für grosses Aufsehen gesorgt. Die Weltnummer 101 verblüffte bei seinem WM-Debüt mit einem 15:12-Erfolg über den Weltranglisten-Ersten und Einzel-Europameister Yannick Borel aus Frankreich. Der 25-jährige Zürcher Kuhn gilt vom aktuellen Schweizer WM-Team "nur" als Nummer 4.

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SDA-ATS