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Angesichts der Gefahren und der Gewalt im Zusammenhang mit dem Drogenhandel kann Mexiko laut einer US-Studie nicht länger als ein Land mit einer freien Presse angesehen werden. Eine dramatische Verschlechterung für die Pressefreiheit gab es im vergangenen Jahr aber auch im Nahen Osten und in Nordafrika.

Das bilanziert die US-Organisation Freedom House in ihrem aktuellen Jahresbericht. So wurde Ägypten auf "nicht frei" herabgestuft. Länder wie Libyen, Saudi-Arabien, Syrien und Tunesien zählen weiterhin zu jenen Ländern in der Welt, in denen es um die Unabhängigkeit der Presse sowie die Pressefreiheit besonders schlecht bestellt ist.

"Im Jahr 2010 haben wir gesehen, wie leicht Regierungen im Nahen Osten dazu übergegangen sind, Repressionen gegen Medien auszuüben", sagte Karin Deutsch Karlekar von Freedom Press.

Zwar habe es im Nahen Osten Anfang dieses Jahres einige Durchbrüche gegeben, die Anlass zur Hoffnung gäben, dass die Region sich einem höheren weltweiten Niveau der Pressefreiheit annähere, es gäbe aber auch besorgniserregende Entwicklungen, sagte Deutsch Karlekar. Wie beispielsweise in Ägypten, wo die Streitkräfte erst kürzlich die Berichterstattung eingeschränkt hätten.

Der Abstieg von Mexiko auf "nicht frei" wurde als überraschend beschrieben. Gleichwohl resultiert er aus den registrierten Angriffen auf Journalisten in dem Land, Selbstzensur und dem durch den Drogenhandel geprägten Klima der Angst.

Neben Mexiko und Ägypten wurden deutliche Verschlechterungen auch in Honduras, Ungarn, Südkorea, Thailand, der Türkei sowie in der Ukraine festgestellt. Es scheine aber, dass die seit Jahren anhaltende Verschlechterung auslaufe, heisst es in dem Bericht. Es sei aber nicht klar, ob es in diesem Jahr insgesamt eine Verbesserung gäbe.

Die zehn am schlechtesten gelisteten Länder sind Weissrussland, Birma, Kuba, Äquatorial-Guinea, Eritrea, Iran, Libyen, Nordkorea, Turkmenistan und Usbekistan.

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SDA-ATS