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Venezuela lässt den Oppositionellen Leopoldo López weiterhin im Gefängnis schmachten. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/ALEJANDRO CEGARRA

(sda-ats)

Unmittelbar nach dem Appell von US-Präsident Donald Trump zur Freilassung von Oppositionsführer Leopoldo López hat Venezuelas Oberster Gerichtshof dessen lange Haftstrafe bestätigt.

Das Gericht urteilte am Donnerstag in Caracas, dass der seit genau drei Jahren inhaftierte López eine Strafe von insgesamt 13 Jahren, neun Monaten und sieben Tagen zu verbüssen habe. Ihm wird eine angebliche Anstachelung zur Gewalt bei regierungskritischen Protesten vorgeworfen, die mehrere Monate andauerten und 43 Tote forderten.

Die Verurteilung stiess auf grossen internationalen Protest, die Opposition sieht ihn als politischen Gefangenen. Am Mittwoch hatte US-Präsident Donald Trump demonstrativ in Washington die Ehefrau von López, Lilian Tintori, getroffen. Zu einem Bild des Treffens schrieb der 70-Jährige bei Twitter: "Venezuela sollte Leopoldo López, einen politischen Gefangenen (...) erlauben, sofort das Gefängnis zu verlassen."

Seit 1999 regieren die Sozialisten, zuletzt mit immer autoritäreren Zügen, die Opposition versucht bisher vergeblich, ein Referendum zur Abwahl von Präsident Nicolás Maduro durchzusetzen. Trotz der grössten Ölreserven der Welt ist das Land in eine der schlimmsten Versorgungskrisen seiner Geschichte geraten.

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SDA-ATS