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Dario Cologna gehört beim Olympia-Skiathlon der Männer über 2x15 km in Pyeongchang zu den Geschlagenen. Die Podestplätze gehen allesamt an Norwegen.

Sowohl in Vancouver 2010 als auch vor vier Jahren in Sotschi hatte Dario Cologna jeweils gleich bei seinem ersten Einsatz Olympia-Gold errungen. In Südkorea gehörte er beim Skiathlon am zweiten Wettkampftag ebenfalls zu den Topfavoriten, mehr als Platz 6 resultierte für den Münstertaler jedoch nicht.

Darauf, dass Cologna ohne Medaille bleiben würde, hatte zunächst nichts hingedeutet. Der Tour-de-Ski-Sieger machte unter dem Tempodiktat des Finnen Iivo Niskanen während des Klassisch-Abschnitts einen starken Eindruck. Auch nach dem Skiwechsel nach 15 km hatte er das Renngeschehen lange unter Kontrolle.

Die für Cologna verhängnisvolle Tempoverschärfung ereignete sich 4 km vor dem Ziel durch den nachmaligen Sieger Simen Hegstad Krüger. "Ich habe sofort gemerkt, dass es zu schnell ist für mich", erklärte der 31-jährige Bündner. Anderthalb Kilometer vor dem Ziel gerieten auch die weiteren Medaillenränge ausser Reichweite - am Ende fehlten ihm 15 Sekunden zu Bronze. Cologna war nach dem Skiathlon die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben, auch wirkte er ein wenig ratlos. Er habe zu viel Energie verbraucht, wisse aber nicht wieso.

Nachfolger Colognas als Olympiasieger in der Disziplin Skiathlon, die an Winterspielen möglicherweise zum letzten Mal ausgetragen wurde, wurde Simen Hegstad Krüger. Der 24-Jährige gehörte nicht zum allerengsten Favoritenkreis, wer jedoch für ein Olympiarennen einen Startplatz innerhalb des starken norwegischen Teams erhält, ist fast zwangsläufig ein Medaillenkandidat. "Nachdem ich attackiert hatte, drehte ich mich wenig später um. Ich konnte dann gar nicht glauben, dass niemand mehr unmittelbar hinter mir war", so Krüger.

Erst am Boden, dann zuoberst

Sein grosses Potenzial hatte Krüger Mitte Dezember in Toblach erstmals auf Weltcup-Stufe in einen Sieg umgemünzt. Dass er nun erstmals an einem Grossanlass die oberste Stufe des Podests besteigen durfte, erstaunt insofern, als dass Krüger bereits nach 100 m zu Fall kam und einen Stockbruch zu verzeichnen hatte. Er musste sich anschliessend während des Klassisch-Abschnitts durch das mehr als 60-köpfige Läuferfeld zurück an die Spitze kämpfen. "Ich dachte nach dem Sturz, es ist vorbei."

Zupass kam Krüger, dass das Tempo vorne nach sehr animiertem Beginn zwischenzeitlich etwas geringer wurde. Erst hatte es gar so ausgesehen, als könne Cologna zusammen mit dem am Ende zweitplatzierten Martin Johnsrud Sundby, dem nachmaligen Bronze-Gewinner Hans Christer Holund sowie drei weiteren Läufern entscheidend davonziehen.

Wie Cologna mussten auch die weiteren Schweizer Starter zum Olympia-Auftakt eine Enttäuschung wegstecken. Candide Pralong (31.), Jonas Baumann (39.) und Toni Livers (40.) klassierten sich allesamt ausserhalb der Top 30.

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SDA-ATS