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Der Stadtrat von Zürich ist nicht bereit, den Mietzins im Stadion Letzigrund für den Grasshopper Club zu senken. Ein entsprechendes Gesuch wurde - auch aus Gründen der Gleichbehandlung der beiden städtischen Fussballvereine - abgelehnt. Dies teilte der Stadtrat am Freitag mit.

Im Dezember 2010 kündigte die für den Profibetrieb zuständige Neue Grasshopper Fussball AG (NGFAG) den Mietvertrag für das Stadion Letzigrund und verlangte deutlich günstigere Nutzungskonditionen. Der bestehende Mietvertrag wurde erst im April 2010 unterzeichnet und wäre bis Sommer 2013 gültig.

Gemäss dem Mietvertrag liegt der minimale Mietzins bei 870'000 Franken pro Saison. Mehr als den vertraglichen Minimalmietzins musste GC aufgrund der geringen Zuschauerzahlen nie bezahlen. Hinzu kommen Kosten für die Sicherheit im Stadion in der Höhe von rund 840'000 Franken.

Die Sicherheit im Stadion richtet sich nach den Auflagen der Liga. Das Sicherheitskonzept wird vom Stadion-Management gemeinsam mit den Sicherheitsverantwortlichen von GC erarbeitet und muss von der Liga im Rahmen des Lizenzverfahrens bewilligt werden. Diese Kosten sind laut Stadtrat kaum beeinflussbar.

Die weiter anfallenden Kosten, insbesondere im Bereich des Ticketings oder der Sponsorenbetreuung, werden von GC selber bestimmt. Die gleichen Vertragskonditionen gelten auch für den FC Zürich.

Geringes Sparpotenzial ermittelt

In gemeinsamen Diskussionen mit der NGFAG wurde ein zusätzliches Sparpotenzial von 100'000 bis 200'000 Franken ermittelt. Dies könnte mit der Verkürzung der Türöffnungszeiten im Stadion sowie mit einem Verzicht auf verschiedene Zusatzdienstleistungen realisiert werden.

Den von der NGFAG beantragten Kosteneinsparungen von rund einer Million Franken kann der Stadtrat von Zürich nicht entsprechen. Zumal im Rahmen der Gleichbehandlung der beiden Fussballvereine auch dem FC Zürich in gleicher Weise die Kosten reduziert werden müssten und andere Vereine in der Stadt Zürich zu Recht eine ähnliche Behandlung fordern dürften.

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SDA-ATS