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Was sich schon vor über zwei Wochen abgezeichnet hat, bewahrheitet sich nun: Sauber steht für 2018 noch ohne Motorenlieferant da.

Den aufgelösten Vertrag hatte noch die entlassene Teamchefin Monisha Kaltenborn im April abgeschlossen. In einer knapp abgefassten Medienmitteilung des Hinwiler Formel-1-Rennstalls heisst es: "Die geplante technologische Partnerschaft zwischen dem Sauber F1 Team und Honda wurde eingestellt. Der neue Motoren-Partner wird demnächst bekannt gegeben."

Der neue Teamchef Frédéric Vasseur, der an diesem Wochenende beim Grand Prix von Ungarn erstmals nach zwei Rennen mit der Interimslösung Beat Zehnder/Jörg Zander die Verantwortung für das Team an der Strecke trägt, wird folgendermassen zitiert: "Es ist sehr bedauerlich, dass wir die geplante Zusammenarbeit mit Honda zu diesem Zeitpunkt einstellen müssen. Dieser Entscheid wurde aus strategischen Gründen sowie mit den besten Absichten für die Zukunft des Sauber F1 Teams getroffen. Wir möchten uns bei Honda für die bisherige Zusammenarbeit bedanken und wünschen Ihnen alles Gute für deren Zukunft in der Formel 1."

Der 49-jährige Franzose und die neuen Teambesitzer von Longbow Finance SA müssen nun Ausschau nach einem neuen Motoren-Lieferanten halten. Möglich wäre eine Verlängerung des Vertrages mit Ferrari. Die Partnerschaft mit den "Roten aus Maranello" dauert schon seit 1997 an, unterbrochen nur von 2006 bis 2009, als BMW Sauber übernommen hatte.

Auch Mercedes hätte die Kapazitäten, neben Force India und Williams ein drittes Kundenteam zu beliefern. Allerdings müsste dazu die in der Vergangenheit nicht immer harmonierende Formel-1-Kommission zustimmen. Eine dritte Möglichkeit heisst Renault, das sich aber im Januar 2017 nicht ohne Nebengeräusche von Vasseur getrennt hat.

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SDA-ATS