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Armbänder in den Farben der Landesflaggen und Kerzen an der Zeremonie zum Gedenken an die Anschläge auf US-Botschaften in Kenia und Tansania.

KEYSTONE/AP/ANDREW KASUKU

(sda-ats)

Kenia und Tansania haben am Dienstag an die Anschläge auf die US-Botschaften in den beiden ostafrikanischen Ländern vor 20 Jahren erinnert. 1998 waren bei den beiden Attentaten über 200 Menschen getötet worden.

In Kenias Hauptstadt Nairobi versammelten sich Hinterbliebene, Überlebende, Politiker und Diplomaten in einem Park, der auf dem Gelände der zerstörten US-Botschaft errichtet wurde. Am tansanischen Regierungssitz Daressalam war eine ähnliche Gedenkfeier geplant.

Bei den Bombenanschlägen auf die US-Botschaften in Nairobi und Daressalam waren am 7. August 1998 insgesamt 224 Menschen getötet und mehr als 5000 weitere verletzt worden. Als Drahtzieher gelten der 2011 getötete Al-Kaida-Gründer Osama bin Laden und sein Terrornetzwerk, die durch die Anschläge weltweit bekannt wurden.

Bei den Anschlägen in Nairobi und Daressalam habe "der Teufel sein schreckliches Gesicht gezeigt", sagte der US-Botschafter in Kenia, Robert Godec, bei der feierlichen Zeremonie. Bei der Feier wurden Kerzen angezündet und die Namen der Opfer verlesen. Die Anschläge hätten das Leben tausender Menschen für immer verändert.

Der Anti-Terror-Beauftragte der kenianischen Regierung, Martin Kimani, sagte, die Anschläge von 1998 hätten Al-Kaida zu weiteren grossangelegten Angriffen angestachelt. Bei den Anschlägen vom 11. September 2001 in den USA töteten Al-Kaida-Mitglieder fast 3000 Menschen, die meisten in New York.

Auch Kenia wurde in den vergangenen Jahren immer wieder von schweren Anschlägen erschüttert: Bei einem Anschlag auf ein Einkaufszentrum in Nairobi 2013 tötete die mit Al-Kaida verbündete Shabab-Miliz 67 Menschen. 2015 wurden bei einem Angriff auf die Universität der Stadt Garissa 148 Menschen getötet.

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