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Kenianischer Politiker verlor bei Diebstahl zehn Millionen Dollar

Ein kenianischer Politiker hat Medienberichten zufolge bei einem Diebstahl auf dem internationalen Flughafen Nairobi eine Tasche mit zehn Millionen Dollar Bargeld verloren.

Wie die Zeitung "The Standard" am Freitag unter Berufung auf Polizeikreise berichtete, hatte der Mann das Geld in seinem Handgepäck.

Bei dem ungenannten Politiker handle es sich um einen der sechs Kenianer, die vergangene Woche zum internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gereist waren. Sie sollten vor der Vorverfahrenskammer zu dem Vorwurf Stellung nehmen, Drahtzieher der politischen Gewalt nach den Präsidentenwahlen Ende 2007 gewesen zu sein.

Unklar ist noch, ob das Diebstahlsopfer das möglicherweise als Kaution bereitgestellte Geld schon bei der Ausreise aus Kenia bei sich hatte und ob es beim Zoll deklariert war.

Der Mann hat dem Bericht zufolge die Polizei gebeten, den Diebstahl und vor allem die Schadenshöhe geheim zu halten - er fürchte um den "Eindruck der Öffentlichkeit, wenn bekannt wird, dass er eine so hohe Geldsumme bei sich hatte."

Die Polizei wertet nun die Sicherheitskameras in der VIP-Lounge und auf dem Flughafen aus. Dem Dieb kam offenbar die Unachtsamkeit des Opfers zugute - der Politiker hatte die Tasche und die Lounge für einen Anruf verlassen, während seine beiden Leibwächter sich um die Erledigung der Reiseformalitäten kümmerten.

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