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US-Aussenminister John Kerry hat in Moskau mit Kremlchef Wladimir Putin über einen möglichen gemeinsamen Ansatz zur Lösung des Syrienkonflikts beraten. Die Positionen der beiden UNO-Vetomächte zu Syrien lägen nah beieinander, sagte Kerry bei dem Treffen im Kreml.

"Sowohl wir als auch sie sind an einer Stabilisierung der Region interessiert, daran, dass kein Extremismus aufkommt", sagte der US-Chefdiplomat der Agentur Itar-Tass zufolge.

Er hoffe, dass während des Dialogs Gemeinsamkeiten gefunden würden, sagte Kerry. Experten zeigten sich jedoch skeptisch. Während die USA einen Rücktritt des syrischen Machthabers Baschar al-Assad fordern, ist Russland ein enger Partner des umstrittenen Präsidenten. Das Verhältnis zwischen Washington und Moskau gilt auch wegen der gegensätzlichen Positionen im Syrienkonflikt als belastet.

Danke für Hilfe nach Boston-Anschlag

Die aktuellen internationalen Probleme müssten beide Länder gemeinsam meistern, sagte der US-Aussenminister. Er dankte Putin für die Hilfe bei den Ermittlungen zum Terroranschlag auf den Boston-Marathon.

Der russische Präsident sagte, er freue sich auf Gespräche mit US-Präsident Barack Obama. Die beiden Staatschefs sollen am Rande des G8-Gipfels Mitte Juni in Nordirland erstmals seit einem Jahr persönlich zusammentreffen.

Später wollte sich Kerry auch mit seinem Amtskollegen Sergej Lawrow treffen. Dabei wollten die Minister nach US-Angaben auch die Krise auf der koreanischen Halbinsel, die Lage in Afghanistan sowie das iranische Atomprogramm besprechen.

Kranzniederlegung

Zum Auftakt seines zweitägigen Aufenthalts in Moskau legte Kerry an der Ewigen Flamme an der Kremlmauer einen Kranz nieder. Dort sprach er zwei Tage vor den traditionellen Feiern zum Tag des Sieges über Hitler-Deutschland auch mit Veteranen des Zweiten Weltkriegs. Es ist sein erster Besuch als Aussenminister in Russland.

An diesem Mittwoch will sich Kerry auch mit Menschenrechtlern treffen. Die USA hatten das Vorgehen der russischen Justiz gegen Nichtregierungsorganisationen und Oppositionelle immer wieder scharf kritisiert. Der Kreml hatte dies empört als Einmischung in innere Angelegenheiten zurückgewiesen.

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SDA-ATS