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Der EHC Biel reagiert auf die sportliche Misere mit einer eher ungewöhnlichen Massnahme. Der Sportchef Martin Steinegger wird per sofort Headcoach Kevin Schläpfer als Assistent zur Seite stehen.

Steinegger wird primär für die Defensive zuständig sein. Biel hat zehn der letzten elf Partien in der NLA-Meisterschaft verloren und dabei vor allem im Abwehrverhalten einen miserablen Eindruck hinterlassen. Kein anderes Team in der NLA hat bisher mehr Tore kassiert (111) als der EHCB. Auf den 8. Platz, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt, weist das Tabellenschlusslicht mittlerweile einen Rückstand von 13 Punkten auf. Biel hat zudem zwei Partien mehr absolviert als der Grossteil der Konkurrenz.

Nun soll Steinegger als zusätzlicher Trainerassistent - die bisherigen Assistenten Thomas Zamboni und Marco Streit behalten ihre Jobs - neue Impulse verleihen. Steinegger bleibt zwar auch Sportchef, jedoch mit einem angepassten Pflichtenheft. Für die Trainerfrage zum Beispiel ist bis Ende Saison der Geschäftsführer Daniel Villard zuständig.

Schläpfers Trainervertrag ist quasi nicht kündbar. Im Oktober hat der Klub dem Baselbieter die Freigabe für das Nationalteam verweigert und ihn unter anderem mit einer Lohnerhöhung noch näher an den Klub gebunden. Man gehe durch dick und dünn, bekräftigten die Verantwortlichen damals. Seit der denkwürdigen Medienkonferenz, an der Schläpfer in Tränen ausbrach, ging es mit Biel jedoch immer steiler bergab.

Zur Erinnerung: Als Biel 2009 und 2010 in den Abstiegskampf geraten war, übernahm der Sportchef (Schläpfer) jeweils für die Ligaqualifikation den Trainerjob (von Heinz Ehlers, respektive Kent Ruhnke).

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SDA-ATS