Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Der deutsche Maler und Bildhauer Anselm Kiefer hat eine Neuinterpretation eines der berühmtesten Gemälde der Niederlande geschaffen - der monumentalen "Nachtwache" von Rembrandt van Rijn.

Kiefers mehr als mannshohe Installation entstand im Auftrag des Amsterdamer Rijksmuseum und wird dort vom 7. Mai bis zum 4. Juli im "Nachtwache"-Saal dem Rembrandt-Gemälde gegenübergestellt. Das teilte das Museum am Donnerstag mit.

Kiefer sei bei der Auftragserteilung "völlig freie Hand" gelassen worden, betonte das Rijksmuseum - wohl auch in Erwartung überraschter Reaktionen von Kritikern und Museumsbesuchern: Die Antwort des 66-jährigen Kiefer auf das 1642 fertiggestellte Rembrandt-Werk scheint nämlich auf den ersten Blick eher in das benachbarte Museum mit Werken Vincent van Goghs zu passen.

Kiefers Installation erinnert zum Teil an verdorrte Sonnenblumen und trägt den Titel "La Berceuse (for Van Gogh)". Warum der weltbekannte deutsche Künstler einen Umweg zu Rembrandt über dessen nicht minder berühmten, wenngleich viel später geborenen Landsmann wählte, ist nun Gegenstand von Interpretationsversuchen.

Kiefer selbst hat sich bisher nicht dazu geäussert. "La Berceuse" ist ein 1888 entstandenes Gemälde Van Goghs, das eine Frau mit einer Wiegenschnur in einem Stuhl zeigt. Rijksmuseum-Direktor Wim Pijbes wies in der Zeitung "NRC Handelsblad" darauf hin, dass Van Gogh bekanntlich ein grosser Bewunderer Rembrandts gewesen sei.

Um das zu unterstreichen, erwägt das Rijksmuseum offenbar, die Kiefer-Rembrandt-Komposition im "Nachtwache"-Saal durch ein Selbstporträt Van Goghs aus dem eigenen Fundus zu ergänzen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


Wahlen Schweiz 2019

Vier Personen an einem Gerät auf dem Fitness-Parcours im Wald

Schweizer Parlamentswahlen 2019: Sorge ums Klima stösst Grüne in die Favoritenrolle.
> Mehr erfahren.

Wahlen Schweiz 2019

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










SDA-ATS