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Bern - Im vergangenen Jahr sind in der Schweiz 2843 Hundebisse gemeldet worden. Dies sind leicht mehr als im Vorjahr. Besonders betroffen sind Kinder: Sie werden häufiger gebissen, und die Bisse sind gravierender als bei Erwachsenen.
Insgesamt verzeichneten die Kantone im vergangenen Jahr 5090 Meldungen zu aggressiven Hunden, wie das Bundesamt für Veterinärwesen (BVET) am Donnerstag mitteilte. Im Vorjahr waren weniger Vorfälle (4614) und weniger Bisse an Menschen (2567) gemeldet worden. Das BVET führt die Zunahme allerdings primär auf eine verbesserte Meldedisziplin zurück.
In die Vorfälle waren über 200 Hundetypen verwickelt; bei Kindern wird jeder vierte Biss von kleinen Hunden verursacht. Dies zeige, dass auch Halterinnen und Halter von kleinen Hunden aufmerksam sein müssten, schreibt das BVET. Ärzte, Tierärzte und Hundetrainer sind seit 2006 angehalten, Beissvorfälle und übermässig aggressives Verhalten von Hunden zu melden.
Seit der tödlichen Pitbull-Attacke auf einen sechsjährigen Buben 2005 im zürcherischen Oberglatt wird auch über schärfere Gesetze diskutiert. Einige Kantone haben in der Zwischenzeit bestimmte Hunderassen verboten.
Auf nationaler Ebene ist ein Hundegesetz in der parlamentarischen Beratung. Ein Verbot bestimmter Hunderassen ist nicht vorgesehen. National- und Ständerat sind sich indes noch uneinig in der Frage, ob sie zulassen wollen, dass die Kantone schärfere Gesetze erlassen.
Das Gesetz auf Bundesebene nimmt vorab Besitzer und Züchter in die Pflicht. Hunde sind demnach so zu halten, dass sie weder Menschen noch Tiere gefährden. Sie dürfen nicht auf Aggressivität gezüchtet werden.

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SDA-ATS