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Einkaufswillige unterwegs beim weihnachtlichen Sonntagsverkauf an der Zürcher Bahnhofstrasse. Die Kirchenverbände rufen dazu auf, dass die Geschäfte dieses Jahr an Heiligabend geschlossen bleiben. (Archivbild)

Keystone/WALTER BIERI

(sda-ats)

Wer am Heiligabend arbeitet, fehlt zuhause. Die reformierte und die katholische Kirche rufen deshalb dazu auf, auf den Sonntagsverkauf am 24. Dezember zu verzichten. Den gemeinsamen christlichen Wurzeln und Traditionen müsse der notwendige Raum gegeben werden.

In der Adventszeit bereiteten sich Christen auf das Geburtsfest von Jesus Christus vor. Es sei eine Zeit der Besinnung, des Staunens und der Liebe, begründet die Schweizer Bischofskonferenz den Aufruf in ihrer Mitteilung vom Montag.

Der Schweizerische Evangelische Kirchenbund (SEK) fordert, die Bedürfnisse der gesamten Bevölkerung zu berücksichtigen und nicht alle vorweihnachtlichen Sonntage für den Verkauf zu öffnen. Wer an Heiligabend arbeite, fehle der Familie bei der Vorbereitung auf eines der wichtigsten Familienfest im Jahr, wird SEK-Präsident Gottfried Locher in der Mitteilung zitiert.

Dem Aufruf der Landeskirchen angeschlossen hat sich die Schweizerische Evangelische Allianz (SEA). Für eine Mehrzahl der Menschen stehe der Sonntag für eine Insel der Ruhe in der sonst oft hektischen Arbeitswoche. Dass der Beginn des Weihnachtsfestes dieses Jahr auf einen Sonntag falle, müsse Grund genug sein, diesen Tag im Kreise der Familie zu verbringen, schreibt die SEA in einer Mitteilung.

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SDA-ATS