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Der US-Saatgut-Konzern Monsanto darf gemäss dem EU-Gericht Futter- und Lebensmittel vertreiben, die die Gen-Sojabohne enthalten.

Keystone/AP/SETH PERLMAN

(sda-ats)

Umwelt- und Konsumentenschützer sind vor dem EU-Gericht mit einer Klage gegen die Zulassung einer Gen-Sojabohne von Monsanto gescheitert. Die EU-Kommission darf dem US-Saatgut-Konzern erlauben, Futter- und Lebensmittel zu vertreiben, die die Gen-Sojabohne enthalten.

Geklagt hatten drei deutsche Nichtregierungsorganisationen. Sie sind der Ansicht, dass die gesundheitlichen Risiken nicht ausreichend bewertet worden sind.

Grundlage für die Zulassung der Gen-Sojabohne war eine Einschätzung der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit: Diese hatte festgestellt, dass die Monsanto-Sojabohne die Gesundheit von Menschen und Tieren oder die Umwelt nicht mehr gefährde als eine herkömmliche Sojabohne.

Den Organisationen sei es nicht gelungen, Zweifel an dieser Feststellung zu wecken, entschied das EU-Gericht am Donnerstag in Luxemburg.

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SDA-ATS