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Zürich - Der Schweizer Aktienmarkt hat die letzte Sitzung der Woche klar im Minus geschlossen. Nach einem Auf und Ab zu Beginn des Handels ging es am Nachmittag nur noch nach unten, bis schliesslich gar das Schlussniveau vom vergangenen Freitag unterboten wurde.
Der SMI gab 1,70 Prozent auf 6'184,37 Punkte nach. Im Wochenvergleich ergab sich ein Minus von 0,4 Prozent. Der breite SPI verlor 1,55 Prozent auf 5'472,04 Punkte.
Grösster Verlierer waren die Genussscheine von Roche (-4,2%). Dies nach kritischen Äusserungen eines Ausschusses der US-Gesundheitsbehörde FDA im Vorfeld einer Sitzung um Thema Avastin bei Brustkrebs vom kommenden Dienstag. Den Unterlagen zufolge hinterfragt der Ausschuss das Risiko-Nutzen-Verhältnis des Medikamentes. Etwas besser hielten sich die anderen Schwergewichte Novartis (-1,5%) und Nestlé (-0,7%).
Hinter Roche gaben Lonza (-3,1%) und Holcim (-2,9%) ebenfalls deutlich ab. Nicht viel besser erging es Clariant (-2,9%), Swiss Re (-2,8%), CS (-2,7%) oder UBS (2,2%). Die Banken gerieten nach den Zahlen der Bank of America unter Druck und erholten sich mit denjenigen der Citigroup eine Stunde später nur vorübergehend. ZFS (-1,1%) hielten sich im breiten Mittelfeld.
Gesucht waren auf der anderen Seite Transocean (+2,0%) als Tagesgewinner. Die Titel wurden durch die Neuigkeit gestützt, dass es BP erstmals seit Beginn der Katastrophe im Golf von Mexiko gelungen ist, den Ölfluss aus dem defekten Bohrloch zu stoppen. Immerhin etwas besser als der Gesamtmarkt schnitten ABB (-1,0%) ab, welche aber eine ausgeprägte Berg- und Talfahrt erlebten.

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SDA-ATS