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In unterschiedlicher Stimmung befinden sich Kloten und Fribourg. Derweil die Klotener in der Doppelrunde zweimal verlieren, feiert Gottéron zwei Siege. Fribourg siegt am Schluefweg mit 4:2.

Die Gemütslage der beiden Teams kam neun Sekunden vor Schluss gut zum Ausdruck. Die Freiburger bejubelten während des laufenden Spiels ihren Sieg derart provokativ, dass sich die Klotener dazu genötigt sahen, den aufgestauten Frust in einer zünftigen Schlägerei abzubauen. Der Ausgang dieser Scharmützel änderte aber nichts mehr an der Tatsache, dass Gottéron nur mit guten Gefühlen die Heimreise antrat. Der HC Fribourg-Gottéron (10.) liegt nach dem miserablen Saisonstart und dem nötigen Trainerwechsel bloss noch einen Punkt hinter den Kloten Flyers (9.) und bloss noch drei Zähler hinter dem EHC Biel-Bienne (8.) zurück.

Fribourg reagierte (wie auch Servette) auf das Ausscheiden aus der Champions League und auf den langen Trip unter der Woche nach Helsinki in der Doppelrunde mit vorzüglichen Leistungen. Gleich zweimal siegten die Freiburger nach Rückständen. In Kloten lag das Team von Gerd Zenhäusern schon nach neun Minuten mit 0:2 zurück. Der Coach nahm schon nach dem zweiten Gegentreffer das Time-out. Vorerst bewirkten seine Worte nichts, denn Kloten dominierte die Partie in den ersten 23 Minuten. Dann führte ein "Eigentor" zur Wende.

Biels Goalie Martin Gerber beförderte in der 24. Minute den vor der Torlinie ruhenden Puck mit seinem rechten Fuss ins eigene Tor. Fribourgs Back Joel Kwiatkowski kam so äusserst "billig" zu seinem zweiten Saisontreffer. Und in der Folge erspielte sich Gottéron die besseren Möglichkeiten. Christian Dubé glich nach 27 Minuten aus, Tristan Vauclair brachte die Freiburger sieben Minuten vor dem Ende erstmals in Führung. Auch bei diesem Gegentreffer sah Martin Gerber nicht gut aus (Abpraller). Die Siegsicherung gelang Greg Mauldin 65 Sekunden vor Schluss mit einem Schuss ins leere Tor.

Zu den Siegern des Wochenendes zählte bei Fribourg primär Goalie Benjamin Conz. Der Keeper erhielt in der Doppelrunde erstmals von Gerd Zenhäusern das Vertrauen. Er verdankte es mit zwei Siegen und bloss drei Gegentoren in zwei Spielen (wenn auch zwei vermeidbaren). Ausserdem steuerte Benjamin Conz zum letzten Goal noch das Assist bei.

Ein Wermutstropfen trübt die Fribourger Siegerlaune: Benjamin Plüss, der Topskorer von Gottéron, kann wegen einer erlittenen Knieverletzung rund sechs Wochen lang kein Spiel bestreiten. Der 35-jährige Plüss zog sich am Freitag im Heimspiel gegen Lausanne einen Riss des Innenbandes am rechten Knie zu. Während der nächsten sechs Wochen wird Plüss auch nicht trainieren können.

Kloten Flyers - Fribourg-Gottéron 2:4 (2:0, 0:2, 0:2)

4925 Zuschauer. - SR Massy/Piechaczek (Sz/De, Kaderli/Kohler. - Tore: 8. Praplan (Liniger) 1:0. 10. DuPont (Kellenberger, Gian-Andrea Randegger) 2:0. 24. Kwiatkowski (Mauldin) 2:1 (Eigentor Martin Gerber). 28. Dubé (Sprunger, Huguenin) 2:2. 54. Tristan Vauclair (Schilt, Ness) 2:3. 59. Mauldin (Benjamin Conz) 2:4 (ins leere Tor). - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Kloten Flyers, 9mal 2 plus 10 Minuten (Helbling) gegen Fribourg-Gottéron. - PostFinance-Topskorer: Santala; Sprunger.

Kloten Flyers: Martin Gerber; von Gunten, Back; DuPont, Harlacher; Frick, Vandermeer; Gian-Andrea Randegger, Schelling; Bieber, Santala, Peter Mueller; Guggisberg, Kellenberger, Casutt; Denis Hollenstein, Romano Lemm, Simon Bodenmann; Praplan, Liniger, Stancescu.

Fribourg-Gottéron: Benjamin Conz; Ngoy, Kwiatkowski; Helbling, Huguenin; Dave Sutter, Maxime Montandon; Kamerzin, Schilt; Sprunger, Dubé, Mottet; Mauldin, Pouliot, Tambellini; Hasani, Marchon, Brügger; John Fritsche, Ness, Tristan Vauclair.

Bemerkungen: Kloten Flyers ohne Jenni, Stoop und Bühler, Fribourg-Gottéron ohne Marc Abplanalp, Monnet, Benjamin Plüss und Bykow (alle verletzt). - Timeouts: Kloten Flyers (58:27); Fribourg-Gottéron (10.).

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SDA-ATS