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Kältewellen, Hagel und Trockenheit forderten 2012 ihren Tribut an Agrar-Kulturen in der Schweiz, in Frankreich und Italien. Bei der Versicherung Schweizer Hagel gingen 18'522 Schadenmeldungen ein - rund 7000 mehr als im Vorjahr.

Die Versicherung zahlte 92,7 Millionen Franken aus. Die Schadenbelastung aus eingenommenen Prämien und ausbezahlten Entschädigungen liege mit 85 Prozent (Vorjahr: 77 Prozent) leicht über dem langjährigen Durchschnitt, heisst es im Geschäftsbericht 2012 der Schweizerischen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.

Aus der Schweiz wurden 6113 Schäden gemeldet. Die Schadenbelastung betrug 44 Prozent. Insbesondere Hagelzüge hielten sich im vergangenen Jahr in Grenzen. Nach einem zu warmen Januar entstanden aber bei der Kältewelle im Februar an Reben und Baumschulkulturen teilweise erhebliche Schäden.

Daneben führten die ausgeprägten Frühjahrsfröste sowie der nasse und trübe Sommer zu weiteren Schäden. Lokale Gewitter zerstörten vereinzelt ganze Ackerkulturen.

Mehr Ausgaben als Einnahmen im Ausland

Die Versicherung ist auch in Frankreich und Italien tätig. In beiden Ländern musste sie erstmals seit 2008 respektive 2005 mehr Entschädigungen auszahlen, als sie Prämien einnahm.

In Frankreich betrug die Schadenbelastung 125 Prozent (2011: 56 Prozent). Grund waren schwere und wiederkehrende Hagelwetter, Frühjahrsfröste und Trockenheit.

Vor allem Nord- und Mittelitalien waren von folgenschwerem Frost im Frühjahr und einem aussergewöhnlichen Hitzesommer betroffen. So lag die Schadenbelastung in Italien bei 118 Prozent (2011: 88 Prozent).

Rückvergütung von 4 Millionen Franken

Die Versicherungsgenossenschaft habe sich trotz anspruchsvollem Wetter und schwieriger Konjunktur gut behaupten können, heisst es im Geschäftsbericht weiter. Schweizer Hagel zahlt 2013 Genossenschaftsmitgliedern eine Rückvergütung aus. Diese beträgt 4 Millionen Franken. Im Vorjahr waren es 2,2 Millionen.

Die Versicherungssumme von 2,952 Milliarden Franken blieb im vergangenen Geschäftsjahr praktisch stabil. Die Bruttoprämieneinnahmen gingen von 120,4 Millionen auf 108,6 Millionen zurück.

Ein Grund waren Prämienrabatte für Versicherungsnehmer in der Schweiz nach den schadenmässig glimpflichen Jahren 2010 und 2011. Daneben sanken die Einnahmen in Italien auf Grund der Wirtschaftslage.

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SDA-ATS