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König Juan Carlos trifft spanische Gemeinde in Lausanne

Der spanische König Juan Carlos I. und Königin Sofia haben ihren zweitägigen Staatsbesuch am Freitag mit einem Besuch der Romandie abgeschlossen. Das Paar hielt sich am Freitag vor allem in der Region Lausanne auf, wo Juan Carlos einen Teil seiner Kindheit verbracht hatte.

Bei einem gemeinsamen Frühstück zusammen mit Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey hatte der König zuvor in Bern Schweizer Wirtschaftsvertreter empfangen. Unter ihnen befanden sich Repräsentanten von Nestlé, ABB und UBS, wie Raphaël Saborit, Mediensprecher im Aussendepartement, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte.

Gegen 11.30 Uhr traf der König in Lausanne ein. Als erstes stattete das Königspaar dem Museum Hermitage einen Besuch ab. Dieses präsentiert zurzeit die Ausstellung "El Modernismo" über spanische Kunst zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Bei dieser Gelegenheit trafen Juan Carlos und Königin Sofia Politiker aus der Waadt.

Als nächstes stand ein Treffen mit Leuten der spanischen Gemeinde im Kongresszentrum Beaulieu auf dem Programm. Alle zusammen legten eine Schweigeminute für die Opfer des Erdbebens und vor allem für die besonders stark betroffene Stadt Lorca im Südosten Spaniens ein.

Juan Carlos zollte seinen in die Schweiz ausgewanderten Landsleute Respekt. Sie hätten mit ihrer Arbeitskraft mitgeholfen, die Schweiz aufzubauen. Die rund 100'000 in der Schweiz lebenden Spanier und Spanierinnen seien gut integriert und bereicherten das Land, sagte Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey.

Erinnerung an königliche Skifahrt

Danach suchten Juan Carlos und seine Gattin spontan den Kontakt zu den spanischen Emigranten. Unter den Gästen befand sich auch alt Bundesrat Adolf Ogi, der den König zur Begrüssung umarmte. Dabei erwähnte er jene "drei unvergesslichen Tage", die er 1993 als Bundespräsident mit Juan Carlos in Spanien verbracht hatte. Der König und Ogi fuhren damals auch miteinander Ski.

Ogi erinnerte auch an den Mut des Königs zu Beginn der achtziger Jahre, als Juan Carlos mit seinem couragierten Auftreten einen Militärputsch verhindert hatte.

Zum Mittagessen ging es schliesslich nach Vufflens-le-Château VD zu Bernard Ravets Restaurant Ermitage, einem der besten Restaurants der Schweiz. Anschliessend machte sich das spanische Königspaar auf den Weg nach Genf, von wo die Gäste wieder nach Madrid zurückflogen.

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