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Die Ökonomen der Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich sind für das kommende Jahr etwas optimistischer als bisher: Sie rechnen mit einem Wirtschaftswachstum von 1,9 Prozent statt wie bisher 1,7 Prozent.

Auch für dieses Jahr erhöhen sie ihre Prognose von 1,7 auf 1,9 Prozent. Für 2016 halten die Konjunkturauguren indes an der Wachstumsprognose von 2,1 Prozent fest, wie die KOF in einem Communiqué bekannt gab.

"Nachdem das dritte Quartal 2014 positiver als erwartet verlief, profitiert die Schweizer Exportwirtschaft in den kommenden Monaten von der Erholung der Weltkonjunktur."

Positiv zum Wirtschaftsverlauf trügen die Entwicklung in den Industrieländern und die immer noch ansehnlichen chinesischen Wachstumsraten bei, hiess es. Die Exporte dürften heuer um 3,4 Prozent zulegen, nachdem die KOF noch im Oktober lediglich von 2,6 Prozent ausgegangen war.

Im nächsten Jahr würden sich die Exporte um 5 Prozent beschleunigen. Für Europa dürften sich vor allem der tiefe Ölpreis und der günstige Wechselkurs des Euro in den kommenden Monaten positiv auswirken.

Die KOF sieht positive Impulse bei der Pharmaindustrie und den Herstellern von Präzisionsinstrumenten. Die Finanzindustrie erfreue sich ebenfalls über eine höhere Nachfrage. So biete der zunehmende Wohlstand in den Schwellenländern den Versicherungen mehr Geschäftsmöglichkeiten.

Billiges Öl befeuert Konsum

Auch die Verbraucher profitieren von den tieferen Brenn- und Treibstoffpreisen, was den privaten Konsum anregt. Zusätzlichen Schub erhält der Privatkonsum durch stabile Lohnzuwächse, eine weiterhin relativ hohe Einwanderung und die tiefen Zinsen. Der Privatkonsum dürfte heuer um 1,1 Prozent zulegen und im nächsten Jahr um 2,1 Prozent.

2016 verlangsame sich der Schwung wieder auf ein Plus von 1,7 Prozent, schrieb die KOF. Denn der Rückgang des Ölpreises dürfte bis dann absorbiert sein.

Dagegen wird die Dynamik bei den Importen schwächer. Im nächsten Jahr dürften sie noch 3,3 Prozent wachsen, nachdem die KOF bisher von 4,3 Prozent ausgegangen war. Schuld sind die Verspätungen bei neuen Flugzeugen für die Swiss und neuen Zügen für die SBB.

Auf dem Bau dürfte es im 2015 erstmals seit langem wieder zu einem Rückgang der Investitionen von 0,6 Prozent kommen. Die Zahl der Baugesuche sinke und die schärferen Restriktionen für die Vergabe von Hypothekarkrediten bremse die Einreichung weiterer Baugesuche.

Bei der Inflation rechnet die KOF mit einem -0,1 Prozent für 2015 und 0,5 Prozent für das Jahr 2016. Die Arbeitslosenquote werde bei 3,1 Prozent verharren.

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SDA-ATS