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In einem der Baumhäuser im Hambacher Forst bei Köln betonierten Umweltaktivisten aus Protest gegen eine Zwangsräumung ihre Hände ein.

KEYSTONE/EPA/FRIEDEMANN VOGEL

(sda-ats)

Bei der Räumung des von Braunkohlegegnern seit Jahren besetzten Hambacher Forsts bei Köln treffen die Einsatzkräfte weiter auf erbitterten Widerstand. Am Samstag seien 34 Aktivisten festgenommen worden, teilte die Aachener Polizei mit.

Zudem seien 62 Platzverweise erteilt worden. Neun Menschen wurden den Angaben zufolge leicht verletzt worden. In einem Baumhaus betonierten mehrere Umweltschützer laut Polizei ihre Hände ein.

Die Feuerwehr bemühte sich derweil um die Rettung von zwei Aktivisten, die sich in einem Erdloch verschanzt haben. Aufgrund der erhöhten Konzentration von Kohlenstoffdioxid leiteten die Einsatzkräfte frische Luft in den Schacht, der zudem "stark einsturzgefährdet" sei.

Am Samstagmorgen besetzten Braunkohlegegner ausserdem drei Bagger und zwei Förderbänder im nahegelegenen Kraftwerk Niederaussem. Nach wenigen Stunden wurde die Blockade beendet.

Der Hambacher Forst war in den vergangenen Monaten zum Symbol für den Kampf von Umweltschützern gegen die Kohleverstromung geworden. Ein Teil des zwischen Aachen und Köln gelegenen Waldgebiets ist seit geraumer Zeit von Klimaaktivisten besetzt.

Der Energiekonzern RWE will ab Mitte Oktober einen weiteren Teil des Waldes roden, um seinen angrenzenden Braunkohletagebau zu erweitern. Am Donnerstag wurde in dem Waldgebiet mit der Räumung von Baumhäusern begonnen.

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