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Kolosseum in Rom soll von Ende September an restauriert werden

Mit finanzieller Unterstützung eines italienischen Schuh-Moguls soll ab Ende September mit der Restaurierung des heruntergekommenen Kolosseums in Rom begonnen werden. An dem antiken Amphitheater soll auf insgesamt acht Baustellen gearbeitet werden.

Die Arbeiten an jeder der Baustellen würden zwischen zwei und drei Jahre in Anspruch nehmen, zunächst solle an drei Baustellen gleichzeitig begonnen werden, sagte am Mittwochabend der Leiter der archäologischen Stätten in Rom, Roberto Cecchi.

Nach Abschluss der Arbeiten werde sich das für die Touristen zugängliche Areal um 25 Prozent vergrössert haben, sagte Cecchi. Auch während der Restaurierung soll das historische Monument für Besucher geöffnet bleiben.

Keine Werbung am Kolosseum

Möglich werden die Restaurierungsarbeiten durch den Chef der Schuh- und Handtaschenfabrik Tod's, Diego Della Valle, der 25 Millionen Euro (30 Millionen Franken) für die Sanierung zur Verfügung stellt.

Er darf mit seinem Engagement für das historische Bauwerk werben, beteuerte am Mittwoch aber, keine Werbung am Kolosseum anbringen zu wollen: "Das Kolosseum gehört allen Italienern. Wir werden es nie zulassen, dass jemand es durch eine Werbekampagne verunstaltet."

Die Zahl der Besucher des Kolosseums ist in den vergangenen zehn Jahren von einer Million auf sechs Millionen pro Jahr angestiegen. Die Fassade des Kolosseums aber ist verwittert und von Abgasen geschwärzt.

Der marode Zustand des Amphitheaters geriet im Mai 2010 in die Schlagzeilen, als grosse Stücke Mörtel und Kalk von den Mauern brachen. Das italienische Kulturministerium hatte daher im August eine Ausschreibung gestartet, bei der private Investoren aufgerufen wurden, die Instandsetzungskosten für das Kolosseum zu übernehmen.

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