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Venezolaner auf der Flucht aus ihrem Heimatland steigen in Boa Vista in Brasilien in ein Flugzeug, um von dort weiter nach Sao Paulo oder Manaus zufliegen. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA EFE/JOEDSON ALVES

(sda-ats)

Die kolumbianische Regierung hat die Massenflucht der Venezolaner mit der Lage im Bürgerkriegsland Syrien verglichen und um internationale Hilfe gebeten. Sie forderte die Schaffung eines Hilfsfonds.

"Sie kommen in einem Umfang vergleichbar mit Syrien und jeden Tag werden es mehr", sagte Aussenminister Carlos Holmes Trujillo am Mittwoch im Parlament.

"Glücklicherweise wird der internationalen Gemeinschaft das Ausmass bewusst und die Notwendigkeit, mit Geld und Kooperation zu helfen." Er plädierte für einen internationalen Hilfsfonds, um die venezolanischen Flüchtlinge mit Lebensmitteln und Medikamenten zu versorgen.

Hunderttausende Venezolaner sind bereits vor dem Elend und der Unterdrückung in ihrer Heimat geflohen. Experten sprechen von der wohl grössten Flüchtlingskrise in der Geschichte Lateinamerikas. Mindestens 2,3 Millionen Venezolaner haben nach Angaben der Vereinten Nationen das Land bereits verlassen.

"Die Krise hat ein extremes Ausmass erreicht. Die Venezolaner kommen voller Angst nach Kolumbien, um hier zu bleiben oder in andere Länder weiterzuziehen", sagte Aussenminister Trujillo.

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