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Bogotá - Im Streit um die angebliche Unterstützung kolumbianischer Rebellen durch Venezuela hat Kolumbien seine Botschafterin aus Caracas abgezogen. Maria Luisa Chiappe sei abberufen worden, um über die Lage zu beraten, teilte Kolumbien in der Nacht zum Donnerstag mit.
Die kolumbianische Regierung wollte am Donnerstag die in Washington tagende Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) über den Streit mit Venezuela informieren und angebliche Beweise für den Aufenthalt von fünf linksgerichteten kolumbianischen Rebellenchefs in Venezuela vorlegen.
Kolumbien hatte in der vergangenen Woche erklärt, es habe Beweise dafür, dass sich vier Führer der Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) und ein Vertreter der Nationalen Befreiungsarmee (ELN) auf venezolanischem Staatsgebiet befänden.
Aus Protest darauf hatte Venezuela seinerseits den Botschafter aus Kolumbiens Hauptstadt Bogotá abgezogen. Damit werde auf die "Lügen und Unwahrheiten" reagiert, die Kolumbiens Präsident Alvaro Uribe verbreitet habe.
Die Beziehungen beider Länder sind ohnehin angespannt, seit Kolumbien und die USA im Juli 2009 eine Militärkooperation vereinbarten, die Venezuela als Bedrohung der Sicherheit der Region betrachtete.

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SDA-ATS