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Georg Kreis tritt Ende Jahr als Präsident der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus zurück. Seinen Nachfolger soll der Bundesrat im Mai bestimmen, wie Kreis zu einem Bericht der Zeitung "Der Sonntag" sagte. Kreis war 16 Jahre lang Kommissionspräsident.

Eigentlich ist das Mandat auf 12 Jahre begrenzt. Er habe aber auf Bitten des damaligen Innenministers und Bundesrats Pascal Couchepin noch eine Amtsperiode angehängt, sagte der emeritierte Geschichtsprofessor am Sonntag auf Anfrage der SDA.

Die Kommission habe an zwei Sitzungen über die Nachfolge im Präsidium beraten. Ein gutes halbes Dutzend Vorschläge seien ans Eidgenössische Departement des Innern (EDI) geschickt worden. Namen wollte Kreis nicht nennen.

Gewünscht sei, dass mehrere Ebenen sowohl bei der Besetzung des Präsidiums als auch bei der Zusammensetzung der Kommission mitdenken. Die Vorschläge der Kommission seien nicht bindend. Der Bundesrat berufe die Mitglieder der Kommission und das Präsidium auf Vorschlag des Departements von Didier Burkhalter.

Kreis hatte als Kommissionspräsident immer wieder den Zorn rechtsbürgerlicher Kreise, allen voran der SVP, auf sich gezogen. Für besonderen Wirbel sorgte er mit Äusserungen nach der Minarett-Abstimmung.

Er verglich den Begriff Islamisierung mit dem Begriff Verjudung. Eine SVP hätte in den Dreissiger Jahren unter Umständen mit einer Initiative "gegen die Verjudung" Erfolg gehabt. Die Partei forderte daraufhin seinen Rücktritt. Kreis ist FDP-Mitglied.

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SDA-ATS