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Sara Stalder, Geschäftsleiterin der Stiftung für Konsumentenschutz (SKS), lobt den Detailhandel und die Autobranche für die schnelle Weitergabe der Währungsgewinne. Weniger zufrieden zeigt sie sich dagegen mit den Kleider- und den Kosmetikherstellern.

Von diesen höre man trotz der deutlichen Aufwertung des Frankens nach der Aufgabe des Euro-Mindestkurses nichts, sagte Stalder in einem Interview mit dem "SonntagsBlick". Ganz allgemein wenig Bewegung nach unten sehe sie bei so genannten Lagerhaltungsprodukten wie zum Beispiel Schuhen.

"Hier könnten Händler ein Zeichen setzen und die Preise senken", sagte sie. Im umgekehrten Fall - wenn der Franken sich abschwäche - gäben diese die Preissteigerung ja stets und sofort an die Konsumenten weiter.

Besonders scharf kritisiert Stalder die Praxis des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), der Pharmabranche für kassenpflichtige Importmedikamente noch längere Zeit einen markant höheren Wechselkurs zuzugestehen. Stalder nennt diese Regelung des BAG "eine unsägliche Sache". "Kein Wirtschaftszweig hat einen solchen Bonus. Wir setzen uns dafür ein, dass er endlich fällt."

Stalder wehrt sich auch gegen den Vorwurf gewisser Politiker, Einkaufen im Ausland sei unpatriotisch. Es seien die gleichen Politiker, die sich gegen eine Verschärfung des Kartellgesetzes stellten. Stalder fordert Preissenkungen bei Importprodukten auf das europäische Niveau. Akzeptabel sei lediglich ein Preisaufschlag von höchstens 15 Prozent.

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SDA-ATS