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Damit auch Schweizer Betroffene fair entschädigt werden, will die Stiftung für Konsumentenschutz nun rechtliche Schritte einleiten.

KEYSTONE/EPA/RAINER JENSEN

(sda-ats)

Im Kampf um eine faire Entschädigung von Betrugsopfern im VW-Abgas-Skandal geht die Stiftung für Konsumentenschutz (SKS) einen Schritt weiter: Die SKS will rechtliche Schritte einleiten und hat sich dazu europaweit vernetzt.

Ziel sei es, dass geschädigte Autobesitzer in Europa gleich behandelt werden wie in den USA, sagte Sara Stalder, Geschäftsleitern der SKS, am Dienstag an einer Pressekonferenz. Dort hätten VW-Kunden einen Schadenersatz von bis zu 10'000 Dollar erhalten oder ihr Fahrzeug zurückgeben können.

Bereits vor einem Jahr hat die SKS deshalb die Zusammenarbeit mit der niederländischen Stiftung "Volkswagen Car Claim" bekanntgegeben. Ziel war es damals, über aussergerichtliche Vergleichsverhandlungen Entschädigungen zu erlangen.

Über 100'000 Betroffene hätten sich dieser Gruppe angeschlossen. "Trotzdem hat dies auf VW keinen Eindruck gemacht", sagte Stalder. VW habe jedes Verhandlungsgespräch gegenüber dieser grossen Gruppe verweigert.

Die SKS macht deshalb den nächsten Schritt und bereitet sich auf einen Klageweg vor. Dazu arbeitet die Stiftung mit Partnern aus Österreich, den Niederlanden und Deutschland zusammen.

SDA-ATS

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