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Zur Bekämpfung des zunehmenden Verfalls Roms hat einer der wichtigsten Konsumentenverbände Italiens am Mittwoch eine Sammelklage gegen die Stadtbehörden in die Wege geleitet.

Alle Hauptstadtbewohner, die genug hätten von den verschmutzten Strassen, überfüllten Bussen, Schlaglöchern und Graffitis könnten noch bis zum 30. Juni Antrag auf einen symbolischen Schadenersatz stellen, teilte der Vorsitzende der Vereinigung Codacons, Marco Ramadori, mit. Nach seinen Angaben fordert Codacons von der Stadt 1000 Euro Schadenersatz pro Kläger.

Ramadori warf der Stadt vor, bereits vor Jahren 50 Millionen Euro für die Renovierung der am schlimmsten vernachlässigten Viertel erhalten, aber bis heute nichts unternommen zu haben. Unter anderem seien neun von zehn überprüften Strassen nur unregelmässig gereinigt worden, in vier Fällen sogar nur alle zehn Tage, sagte er.

Rom verfügt bis heute nur über zwei U-Bahn-Linien, gleichzeitig verlängern die Verkehrsbetriebe ATAC angesichts ihrer notorischen Finanznot stetig den Zeittakt der Busse. ATAC und die städtische Reinigungsbehörde AMA standen Anfang des Jahres im Mittelpunkt eines Korruptionsskandals: Sie sollen zwischen 2008 und 2010 fast 2000 Stellen aus Gefälligkeit besetzt haben.

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SDA-ATS