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Nach dem Einsatz von Florent Malouda, der an der WM 2006 mit Frankreich im Final stand, beim Turnier um den Gold Cup in den USA droht dem Verband von Französisch-Guayana Ärger.

Der Champions-League-Sieger von 2012 mit Chelsea war am Dienstag in Houston beim 0:0 gegen Honduras im zweiten Gruppenspiel sogar als Captain dabei, obwohl der Kontinentalverband CONCACAF zuvor erklärt hatte, der 37-Jährige sei nicht spielberechtigt. Der Verband kündigte nach der Partie an, sich mit dem Fall zu befassen.

Malouda ist in der guayanischen Hauptstadt Cayenne geboren und absolvierte 80 Länderspiele für Frankreich. Französisch-Guayana gehört zwar der Nord- und Mittelamerika-Konföderation CONCACAF an, nicht aber dem Weltverband FIFA. Daher konnte Malouda in der Vergangenheit Länderspiele für das französische Überseegebiet absolvieren. Allerdings hatte die CONCACAF erklärt, beim Gold Cup die FIFA-Regeln anzuwenden und Malouda für nicht spielberechtigt erklärt. Im ersten Gruppenspiel, einer 2:4-Niederlage gegen Kanada, war der zuletzt in Indien aktive Malouda, nicht eingesetzt worden.

In der Vergangenheit liess die CONCACAF allerdings auch am Gold Cup Spieler zu, die bereits für andere Verbände im Einsatz gestanden hatten. Vor zehn Jahren führte Jocelyn Angloma, 37-facher französischer Internationaler, seine Heimatinsel Guadeloupe sensationell bis in den Halbfinal des Kontinentalwettbewerbs, den man knapp 0:1 gegen Mexiko verlor.

SDA-ATS