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ABB-Chef Ulrich Spiesshofer schliesst die Neuausrichtung des ABB-Geschäfts mit Ingenieurstätigkeiten, Anlagenbau und Beschaffungswesen mit diversen Massnahmen ab. (Archiv)

KEYSTONE/ENNIO LEANZA

(sda-ats)

Der Industriekonzern ABB trennt sich von mehreren Aktivitäten in seinem Geschäft mit Ingenieurstätigkeiten, Anlagenbau und Beschaffungswesen (EPC). Betroffen sind drei von vier Divisionen, einige Tätigkeiten werden dabei in Joint Ventures ausgelagert.

Mit diesen Massnahmen wolle ABB die Wettbewerbsfähigkeit erhöhen, den Schwerpunkt der Geschäfte auf wachstumsstarke Segmente verlagern und das Risiko senken, teilte der Konzern am Mittwoch mit. Die Neuausrichtung erfolge im Rahmen der vor drei Jahren formulierten Next-Level-Strategie.

In der Division Stromnetze gründet ABB ein Gemeinschaftsunternehmen für schlüsselfertige Infrastruktur-Projekte für Umspannwerke mit dem kanadischen Unternehmen SNC-Lavalin in Kanada. SNC-Lavalin werde an diesem einen beherrschenden Mehrheitsanteil halten.

Das neue Unternehmen werde von ABBs Technologie- und Marktführerschaft für Stromnetze und von SNC-Lavalins Erfahrung in der Ausführung von Projekten profitieren und zusätzliche Chancen für profitables Wachstum eröffnen, heisst es in der Mitteilung weiter.

Für die EPC-Aktivitäten im Öl- und Gasbereich gibt es ein neues Joint-Venture mit Arkad, an dem das saudi-arabische Unternehmen einen beherrschenden Mehrheitsanteil halten wird. Das neue Gemeinschaftsunternehmen werde die gesamte Palette an integrierten EPC-Dienstleistungen für Öl- und Gasanlagen bereitstellen.

Zudem will ABB das Zug-Nachrüstungsgeschäft (Retrofit) im Bahnsektor abwickeln. Laufende Vertragsverpflichtungen sollen aber weiter erfüllt werden.

Umbau kostet Millionen

Die Kosten für diese strategische Massnahmen werden den operativen Gewinn (Ebita) im vierten Quartal mit 150 Millionen Dollar belasten und den Konzerngewinn mit zusätzlich 75 Millionen Dollar. Zum Vergleich: Im vierten Quartal 2016 hatte ABB einen Konzerngewinn von 489 Millionen Franken erzielt.

Die Ergebnisse der Altgeschäfte sollen in einer neuen, ausserhalb des Kerngeschäfts geführten Einheit im Bereich "Konzernaufwand & Sonstiges" ausgewiesen werden.

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