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Sydney - Unmittelbar vor der Parlamentswahl in Australien hat sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der amtierenden Premierministerin Julia Gillard und Oppositionsführer Tony Abbott abgezeichnet. Beide Kandidaten warben auch am letzten Wahlkampftag um Stimmen.
Das renommierte Institut Newspoll veröffentlichte am Freitag eine letzte Umfrage, wonach beide Lager mit einem Stimmenanteil von 50 Prozent rechnen können.
Laut dem Umfrageinstitut hat Gillards Labor-Partei mit 52 Prozent einen leichten Vorsprung bei den rund 14 Millionen Wahlberechtigten, die am Samstag ihre Stimme abgeben Eine von der Zeitung "The Australian" veröffentlichte Umfrage ergab gar ein Patt von je 50 rollen. Abbotts national-liberales Bündnis käme demnach auf 48 Prozent.
Werben um jede StimmeIn der Hoffnung auf einen Überraschungssieg gönnte sich Oppositionschef Abbott am letzten Wahlkampftag keine Ruhe. Statt zu schlafen besuchte er in der Nacht zu Freitag einen Pub in Sydney, eine Polizeiwache sowie einen Blumenmarkt.
"Es gibt immer unentschiedene Wähler, und wenn ich zu ein paar unentschiedenen Wählern mit einer durchgemachten Nacht durchdringen kann, ist das eine gute Sache", sagte Abbott. Eine Nacht ohne Schlaf sei nicht viel angesichts der hohen Erwartungen der Bürger an ihren künftigen Regierungschef.
Gillard nutzte den letzten Wahlkampftag für eine Reihe von Interviews. Ihr Image leidet darunter, dass sie die Ablösung des früheren Premierministers und Labor-Chefs Kevin Rudd im Juni massgeblich betrieben hatte.
Wahlpflicht für alleSollte die Labor-Partei am Samstag verlieren, wäre es das erste Mal in Australien seit dem Zweiten Weltkrieg, dass eine Partei nur eine Legislaturperiode lang regiert.
Australien hat ein Zwei-Kammer-Parlament nach britischem Vorbild. Die Partei, die die meisten der 150 Sitze im Repräsentantenhaus gewinnt, bestimmt den Derzeit verfügt die Labor-Partei über 83 Sitze im Unterhaus, das national-liberale Bündnis über 63.
Die übrigen vier Mandate gingen an unabhängige Abgeordnete. Bei der Wahl am Samstag werden auch die Hälfte der 76 Senatssitze neu vergeben. In Australien besteht für alle Bürger ab 18 Jahren Wahlpflicht.

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SDA-ATS