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Börsenspekulationen mit Agrarrohstoffen und damit verbundene explosionsartige Kostenanstiege bereiten dem Kaffeehersteller Kraft Foods Sorgen. Der Konzern fordert daher regulative Grenzen gegen die Rohstoffspekulation, wie Kraft Foods Schweiz am Montag mitteilte.

Es müsse sichergestellt werden, dass Agrarrohstoffe wie Rohkaffee, Kakao und Weizen vorrangig für die Lebensmittelproduktion zur Verfügung stünden und nicht der Spekulation ausgesetzt seien, heisst es in einer Konzernmitteilung.

Im vergangenen Jahr sei insbesondere der Rohwarenpreis für die Basiskaffeesorte Arabica in Rekordhöhe gestiegen (+65 Prozent). Die Ursachen dafür seien schlechte Ernten in den Anbauländern, wachsender Rohstoffbedarf in sich entwickelnden Volkswirtschaften, aber vor allem der spekulative Handel an der Börse.

Seit der Finanzkrise in den Jahren 2007/08 hätten sich verstärkt Hedge-Fonds-Anleger und institutionelle Investoren auf den Handel mit Agrarrohstoffen gestürzt. Dies habe die Schwankungsbreite der Preise stark vergrössert, kritisiert Kraft Foods.

Der Rohwarenanteil macht laut Kraft Foods bei den Produktionskosten von Röstkaffee rund 80 Prozent aus und werde durch die Spekulationen an der Börse zum Haupttreiber unvermeidlicher Preiserhöhungen.

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SDA-ATS