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Zürich - Über 500 Direktoren von Spitälern aus ganz Europa suchen in Zürich nach Wegen und Möglichkeiten, wie die hohe Behandlungsqualität für die Patienten auch in Zeiten knapper öffentlicher Gelder beibehalten werden kann. Die Komplexität der Institution Spital berge hohe Risiken.
Zu Lösungsansätzen sollen sie durch einen regen Erfahrungsaustausch am zweitägigen Kongress der Europäischen Vereinigung der Krankenhausdirektoren (EVKD) angeregt werden. Der Kongress in Zürich steht unter dem Motto "Roadmap To Top Quality". Eröffnet hat ihn am Donnerstag Pascal Strupler, Direktor des Bundesamtes für Gesundheit (BAG).
Strupler betonte die Komplexität der Institution Spital. Sie berge hohe Risiken. Diese müsse man minimieren. Im Zentrum aller Bemühungen müssten der Patient und seine Sicherheit stehen, sagte Strupler.
Nach Ansicht von Strupler wird die Patientensicherheit beispielsweise durch Transparenz erhöht. Transparenz wiederum erreiche man durch die Erhebung von Qualitätsindikatoren an den Spitälern, sagte der BAG-Direktor.
Ein "schlummerndes Potenzial" zur Verbesserung der Patientensicherheit ortet Strupler auch in der vertieften Vernetzung von ärztlichen Grundversorgern, Fachärzten und Spitälern. Bei dieser Vernetzung sei - wie bei einem Uhrmacher - Genauigkeit gefragt. "Das Ganze läuft nur optimal, wenn alle Rädchen reibungslos ineinander greifen."
Spagat zwischen Effizienz und QualitätIn der Schweiz wird ab 2012 mit der Einführung des neuen Fallpauschalensystems DRG versucht, die Wirtschaftlichkeit entscheidend zu verbessern. Das neue Finanzierungssystem führt dazu, dass Leistungen der Spitäler transparenter und landesweit vergleichbar werden sollen.
Es sei daher enorm wichtig, die unterschiedlichen Qualitätssysteme auf einen vergleichbaren Stand zu bringen, sagte Arnold Bachmann, Präsident des Kongress-OKs und CEO des Kantonsspitals Graubünden in Chur. Dies koste jedoch Geld, das bisher niemand in die Hand nehmen wolle. Gefordert seien insbesondere die Spitäler und die Versicherer.

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SDA-ATS