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Kreml: Merkel und Putin besorgt über neue Spannungen in Ukraine

Wladimir Putin, Präsident von Russland, nimmt im Kreml an einer Sitzung per Videokonferenz teil. Foto: Alexei Druzhinin/Pool Sputnik Kremlin/AP/dpa Keystone/Pool Sputnik Kremlin/AP/Alexei Druzhinin sda-ats
Dieser Inhalt wurde am 08. April 2021 - 15:12 publiziert
(Keystone-SDA)

Nach neuen Spannungen in der Ostukraine haben die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel und Russlansds Präsident Wladimir Putin die Konfliktparteien zur Zurückhaltung aufgerufen. Das teilte der Kreml in Moskau am Donnerstag nach einem Telefonat beider Politiker mit.

Merkel und Putin zeigten sich demnach besorgt über die Lage in dem Konfliktgebiet. Die Verhandlungen müssten verstärkt werden, damit der 2015 vereinbarte Friedensplan "als unbestrittene Grundlage" für ein Ende des Konflikts vollständig umgesetzt werde.

Putin sprach nach Kremlangaben von "provokativen Handlungen" der Ukraine, die in jüngster Zeit die Situation entlang der Front verschärft hätten. Die Regierung in Kiew müsse die zuvor getroffenen Vereinbarungen "strikt einhalten". Dazu gehören ein direkter Dialog mit den Separatisten in den Gebieten Luhansk und Donezk und ein Autonomiestatus für die Region. Beides wird jedoch von der ukrainischen Seite abgelehnt.

Nach Berichten über russische und ukrainische Truppenaufmärsche entlang des Konfliktgebiets und wegen Verstössen gegen eine Waffenruhe wächst seit Tagen international die Sorge, dass der seit sieben Jahren andauernde Konflikt erneut eskalieren könnte.

Putin und Merkel sprachen dem Kreml zufolge auch über die Lage im Bürgerkriegsland Syrien und über den in Russland inhaftierten Kremlgegner Alexej Nawalny.

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