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Kremlchef Wladimir Putin (rechts) nahm an der traditionellen Liturgie mit Patriarch Kirill in der Moskauer Christus-Erlöser-Kathedrale teil.

KEYSTONE/EPA/YURI KOCHETKOV

(sda-ats)

Millionen Russen haben in der Nacht zum Sonntag orthodoxe Ostergottesdienste besucht. Kremlchef Wladimir Putin und Regierungschef Dmitri Medwedew nahmen an der traditionellen Liturgie mit Patriarch Kirill in der Moskauer Christus-Erlöser-Kathedrale teil.

Putin dankte der Kirche und ihrem Oberhaupt Kirill für ihr gesellschaftliches Engagement, die Stärkung der Institution der Familie und den Einsatz für den interreligiösen Dialog. Die Kirche gilt in Russland als wichtige Stütze der Staatsführung.

Kirill rief die Gläubigen auf, jenen zu helfen, die Unterstützung benötigen. "Der Weg des Erlösers ist der Weg der Liebe", sagte er.

Landesweit kamen nach Angaben der Behörden mehr als 4,3 Millionen Menschen zu Ostergottesdiensten. In diesem Jahr fallen das orthodoxe und das katholische sowie protestantische Osterfest auf denselben Tag. Das nächste Mal feiern Ost- und Westkirchen die Auferstehung Jesu 2024 wieder zusammen. Der Unterschied beruht auf verschiedenen Kalenderarten, die die Kirchen verwenden.

Einen Ostergruss schickte auch die russische Armee an ihre Soldaten im Bürgerkriegsland Syrien. Die Einheiten auf einer Luftwaffenbasis in der Provinz Latakia wurden mit 3000 traditionellen Osterkuchen (Kulitsch) versorgt, die der Patriarch zuvor gesegnet hatte.

SDA-ATS

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