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Havanna - Unter Präsident Barack Obama ist das US-Handelsembargo gegen Kuba der Regierung in Havanna zufolge noch strenger geworden. Die USA würden seit Obamas Amtsantritt vor zwei Jahren höhere Bussgelder verlangen, Sanktionen strikter umsetzen und Verstösse bei Finanz-Transaktionen schärfer verfolgen, sagte Aussenminister Bruno Rodríguez am Mittwoch.
Obama habe damit Hoffnungen der internationalen Gemeinschaft und der US-Bevölkerung enttäuscht. Das Embargo sei das grösste Hindernis für die wirtschaftliche Entwicklung Kubas und habe das Land seit seinem Inkrafttreten vor 48 Jahren bislang 751 Milliarden Dollar gekostet, sagte Rodríguez und bezeichnete die Politik als verfehlt und als Relikt des Kalten Krieges.
Das Embargo wurde 1962 vollständig umgesetzt. Sein Ziel war der Sturz der kommunistischen Regierung von Fidel Castro. Unter die Restriktionen fällt der Grossteil des Handels. Ausnahmen sind landwirtschaftliche Produkte und Medizin.
Zu Beginn seiner Regierungszeit hatte Obama eine Änderung der Kuba-Politik seines Landes angekündigt und einige Sanktionen gegenüber der Karibikinsel leicht gelockert. Für ein Ende des Embargos verlangte er jedoch demokratische Reformen und eine Stärkung der Menschenrechte.

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SDA-ATS