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Havanna - Kuba hat nach Angaben von Angehörigen mit der Freilassung von zunächst 17 politischen Häftlingen begonnen. Wie die Nachrichtenagentur AFP von Angehörigen erfuhr, wurden mehrere Gefangene entlassen und in die kubanische Hauptstadt Havanna gebracht.
Von dort aus sollen sie nach Spanien weiterreisen, wo sie aufgenommen werden. Der Cousin des freigelassenen Oppositionellen José Garcia Paneque sagte AFP etwa, dieser habe seine Familie angerufen und ihr gesagt, dass er sich nicht mehr im Gefängnis von La Tunas sondern in Havanna befinde.
Auch die Ehefrauen zweier weiterer Dissidenten erklärten, dass ihre Männer freigelassen und in die Hauptstadt gebracht wurden. Die katholische Kirche des Landes hatte zuvor mitgeteilt, dass die kubanischen Behörden "demnächst" zunächst 17 politische Gefangene freilassen würden, die mit ihren Familien nach Spanien reisen dürften.
Die Regierung unter Staatschef Raúl Castro hatte am Mittwoch überraschend mitgeteilt, in den kommenden Monaten insgesamt 52 politische Häftlinge freizulassen. Es sind dies die verbliebenen Gefangenen einer Gruppe von insgesamt 75 kubanischen Regierungsgegnern.
Diese waren im März 2003 festgenommen und zu Haftstrafen zwischen sechs und 28 Jahren verurteilt worden. Nach der international begrüssten Ankündigung hatte der inhaftierte Regierungskritiker Guillermo Fariñas nach mehr als vier Monaten seinen lebensbedrohlichen Hungerstreik beendet.

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SDA-ATS