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Bauern sollen mehr Subventionen bekommen, wenn sie ihren Kühen die Hörner nicht ausbrennen. Damit sollen sie für ihren Mehraufwand mit den behornten Tieren entschädigt werden. Dies fordern Bergbauern in einem offenen Brief an den Bund.

Auf den Milchpackungen sind zwar meist Kühe mit Hörnern abgebildet - die Realität auf Schweizer Weiden und in den Ställen sieht jedoch anders aus. Neun von zehn Tieren haben keine Hörner mehr - aus Sicherheitsgründen und weil die Kühe so weniger Platz benötigen.

Um das "wertvolle Kulturgut" Kuhhorn nicht ganz zu verlieren, haben Bergbauern aus dem Kanton Bern und dem Wallis dem Bundesamt für Landwirtschaft einen Brief geschrieben. Darin schlagen sie vor, jene Bauern zu entschädigen, die den Mehraufwand auf sich nehmen.

Einen Franken pro Tag und so genannter "Grossvieheinheit", also Kuh, halten sie für angemessen. Pro Tier würde dies pro Jahr einen Betrag pro 365 Franken ergeben, wie sie in ihrem offenen Brief schreiben, den sie am Freitag auch den Medien zustellten.

Bundesamt für Landwirtschaft will Anliegen prüfen

Das Thema Enthornung sei nicht gerade gut für das Image der Landwirtschaft, schreiben sie. "Vergessen wir die Sicht der Steuerzahlenden nicht. Von ihnen erhalten wir die Unterstützung für unsere Direktzahlungen."

Der Schweizer Tierschutz STS begrüsst die Idee und wandte sich ebenfalls mit einem Schreiben an das Bundesamt für Landwirtschaft, in dem sie um finanzielle Unterstützung für Bauern mit Hornkühen bitten.

Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) nimmt das Anliegen entgegen. Man werde nun prüfen, ob man dieses bei der Vernehmlassung für das Agrarpaket 2014-2017 berücksichtigen werde, sagte ein BLW-Sprecher auf Anfrage.

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SDA-ATS