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Spontan sei sie, authentisch und charismatisch, intelligent, feminin und sympathisch: Das sind nur einige der Eigenschaften, die der künftigen Königin der Niederlande nachgesagt werden.

"Máxima unterscheidet sich von anderen Prinzessinnen durch ihre Spontaneität. Sie ist hundert Prozent authentisch und zeigt eine beeindruckende Präsenz", sagt die argentinische Designerin Graciela Naum, die sie seit 20 Jahren kennt.

Trotz ihrer Verpflichtungen, die sie durch ihre Heirat mit Willem übernommen habe, kümmere sie sich sehr aufmerksam um Familie und Freunde. Vor allem mit ihrem fröhlichen Lachen hat die Lateinamerikanerin die Niederlande erobert - trotz der dunklen Vergangenheit ihres Vaters während der Militärdiktatur von Jorge Videla.

Willem in Madrid kennengelernt

Máxima Zorreguieta kam am 17. Mai 1971 in Buenos Aires zur Welt und wuchs dort mit den drei jüngeren Geschwistern Martín, Juan und Inés auf. "Ihr Leben in der Mittelschicht war ziemlich normal, das Bemerkenswerteste waren die übermenschlichen Anstrengungen ihrer Eltern, ihren Kindern eine erstklassige Ausbildung zu ermöglichen", sagt ihre Biografin Soledad Ferrari.

Nach ihrem Wirtschaftsdiplom 1995 arbeitete Máxima bei internationalen Banken in Buenos Aires, New York und Brüssel. 1999 lernte sie Willem-Alexander bei gemeinsamen Freunden in Madrid kennen.

Die Niederländer sahen die temperamentvolle Argentinierin im März 2001 zum ersten Mal, als Willem-Alexander im Fernsehen ihre Verlobung bekannt gab. Die Hochzeit folgte 2002. Máxima nahm die niederländische Staatsbürgerschaft an und durfte in der protestantischen Königsfamilie die katholische Konfession behalten.

Ihre Beliebtheit wuchs schnell, als sie die niederländische Sprache und Kultur lernte. Im vergangenen Jahr stieg sie sogar für einen guten Zweck in eine Amsterdamer Gracht - wie immer mit strahlendem Lächeln. Die künftige Königin, der britische und US-Medien eine vage Ähnlichkeit mit Popstar Britney Spears nachsagen, engagiert sich in Entwicklungshilfeorganisationen für Mikrokredite und für die Emanzipation von Einwanderinnen.

Keine Einladung für den Vater

Für Missstimmung am niederländischen Hofe sorgte jedoch die Vergangenheit ihres Vaters Jorge Zorreguieta, der während der Militärdiktatur in Argentinien Staatssekretär für Landwirtschaft war.

Bis zu 30'000 Menschen starben oder verschwanden in den Siebzigerjahren unter General Jorge Videla. In den politisch korrekten Niederlanden war die Anwesenheit Zorreguietas bei der Hochzeit deshalb ausgeschlossen, auch zur Krönung am Dienstag ist der heute 85-Jährige nicht eingeladen. Seine Frau verzichtete daher ebenfalls.

Als bei der Hochzeit der Lieblingstango ihres Vaters, "Adios nonino" ("Auf Widersehen, Papa") gespielt wurde, vergoss die Braut einige Tränen. "Ich bedaure, dass mein Vater in einem schlechten Regime sein Bestes gegeben hat", sagte Maxima einmal. "Ich bin sicher, er handelte in bester Absicht."

In einem Fernsehinterview, das sie zwei Wochen vor der Krönung zusammen mit ihrem Mann gab, sagte sie, die Abwesenheit ihres Vaters bei den offiziellen Anlässen sei richtig. Aber "er bleibt mein Vater und wir geniessen weiterhin unsere privaten Momente", sagte sie.

Umstrittene Aussage

Für Wirbel sorgte auch ihre sehr liberale Definition der niederländischen Identität. "Der Niederländer als solcher existiert nicht, genausowenig wie der Argentinier als solcher", sagte sie 2007 und musste dafür viel Kritik einstecken.

Dennoch ist Máxima dank ihres sympathischen und volksnahen Auftretens laut Meinungsumfragen das beliebteste Mitglied des Hauses von Oranien-Nassau, noch vor Königin Beatrix und Willem-Alexander, der früher vor allem als Partykönig und Casanova von sich reden machte und den Spitznamen "Prins Pilsje" verpasst bekam. Auf Fotos strahlt Máxima neben ihrem Mann und den Töchtern Catharina-Amalia, Alexia und Ariane um die Wette - als gebe es nichts Schöneres als ein Prinzessinnenleben.

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SDA-ATS