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Amsterdam - Die niederländische Konzeptkünstlerin Tinkebell hat erneut den Zorn von Tierfreunden auf sich gezogen. Weil sie bei einer Installation fast 100 Hamster vier Stunden lang in Laufrädern strampeln liess, musste sie sich auch vor Gericht verantworten.
Höchstens 30 Minuten wären den Hamstern zumutbar gewesen, fand die Staatsanwaltschaft und verlangte am Freitag vor dem Bezirksgericht in Amsterdam eine Geldstrafe von 950 Euro. Gegen die Aktion der Künstlerin in einer Amsterdamer Galerie war im Jahr 2008 nach Anzeigen von Tierschützern die Polizei eingeschritten.
Tinkebell - mit bürgerlichem Namen Katinka Simonse - hatte damit einen oft gedankenlose Umgang mit Haustieren anprangern wollen. "Gegen einen Hamster im Tretrad sagt niemand etwas, gegen 100 plötzlich doch", erklärte die 31-Jährige.
Den bislang grössten Wirbel löste Tinkebell 2004 aus, als sie ihren todkranken Kater Pinkeltje zu einer Fellhandtasche verarbeite. Damit wollte sie nach eigenen Angaben hinterfragen, wieso die Gesellschaft die Verarbeitung von Millionen von Nutztieren zu Konsumgütern hinnimmt. Sie wolle "doppelte Moral" entlarven.
Die Künstlerin bekam damals hasserfüllte Mails aus aller Welt. Einige empörte Katzenfreunde drohten ihr im Internet gar mit Mord.

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SDA-ATS