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Santiago de Chile - Einer der seit mehr als einem Monat in 700 Meter Tiefe in einer chilenischen Mine eingeschlossenen Bergleute leidet unter starken Zahnschmerzen. Bisher hätten die Behörden keine Möglichkeit gefunden, dem Mann zu helfen.
Nur schmerzlindernde Tabletten seien durch eine der engen Versorgungsröhren geschickt worden, berichtete das chilenische Fernsehen am Dienstag. Den Experten bereite die Situation des Kranken erhebliche Sorgen, weil bis zu einer Rettung der Männer voraussichtlich noch drei bis vier Monate vergehen könnten.
Die am Montag vergangener Woche begonnene erste Bohrung eines Rettungsschachtes ist inzwischen bei einer Tiefe von 100 Metern angelangt. Wenn diese zunächst nur enge Röhre bei den Eingeschlossenen angekommen ist, muss sie in einem zweiten Schritt von unten nach oben aufwärtsbohrend auf etwa 70 Zentimeter erweitert werden. Erst dann können die Verschütteten einer nach dem anderen in einer Rettungskapsel nach oben gezogen werden.
Seit Sonntag ist ein zweiter Bohrer im Einsatz, der schneller zu den Kumpeln vorstossen soll. Ein drittes, wesentlich grösseres Bohrgerät ist auf dem Weg zu der Mine San José in der Atacama-Wüste etwa 800 Kilometer nördlich der Hauptstadt Santiago.

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SDA-ATS