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Zürich - Im Zürcher Hauptbahnhof ist am Nachmittag vorübergehend das Licht ausgegangen. Grund dafür war ein Kurzschluss in einer exklusiven Leitung zum Bahnhof. Rolltreppen, Liftanlagen und die Anzeigetafeln waren ohne Strom. Nach rund zwei Stunden war der Spuk vorbei.
Der Strom fiel gegen 14.04 Uhr aus, wie die SBB mitteilten. Nicht betroffen vom Ausfall war der Bahnverkehr. Die Züge verkehrten fahrplanmässig, wie SBB-Sprecher Roman Marti erklärte.
Dank Notstromaggregat funktionierten einige Ticketautomaten wieder und die Notbeleuchtung sorgte wenigstens für schummriges Licht. Die grosse Uhr in der Bahnhofshalle blieb kurz nach 14 Uhr stehen. Nach und nach normalisierte sich die Situation. Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich (ewz) meldete um 15.50 Uhr das Ende der Störung.
Der Kurzschluss ereignete sich im Unterwerk Letten der Stadt Zürich. Er betraf eine Leitung, die exklusiv den Hauptbahnhof versorgt, wie ewz-Sprecher Harry Graf auf Anfrage sagte. Andere Haushaltungen seien nicht betroffen gewesen. Es sei aber möglich, dass mancherorts in der Umgebung des Hauptbahnhofs ein Computer abgestürzt sei.
Nach dem Kurzschluss sei im betroffenen Unterwerk die Leitung automatisch ausgeschaltet worden, sagte Graf. Danach ging es darum, das schadhafte Stück zu finden und zu reparieren. "Die meisten Kurzschlüsse sind auf Bauarbeiten zurückzuführen", sagte Graf.

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SDA-ATS