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Der Kaufmännische Verband Schweiz will die Kluft zwischen Frauen- und Männerlöhnen nicht länger hinnehmen. In einer Resolution fordert er Politik und Unternehmen dazu auf, alles für die Lohngleichheit zu tun. Zudem soll eine Charta Arbeitgeber zu gleichen Löhnen verpflichten.

Die Delegierten der Berufsorganisation der Angestellten in Büro und Verkauf haben die Resolution am Samstag in Bern verabschiedet. Darin fordern sie unter anderem Anreizsysteme für Frauen in Führungspositionen und Sensibilisierungskampagnen - und sie fordern Politik und Unternehmen dazu auf, "alles daran zu setzen, dass die diskriminierende Lohndifferenz innert Kürze wesentlich reduziert wird".

Denn, so teilte der Verband im Anschluss an den Angestelltenkongress mit, auch 2011 würden Frauen noch 20 Prozent weniger verdienen als Männer in vergleichbaren Funktionen. Ein beträchtlicher Teil davon lasse sich nur "mit geschlechterspezifischer Lohndiskriminierung" erklären.

Höhere Einstiegslöhne für Männer

Jährliche Umfragen des KV Schweiz bei kaufmännischen Lehrabgängern belegten, dass junge Berufsfrauen durchschnittlich deutlich weniger verdienten als ihre männlichen Konkurrenten. Die Männer würden durch höhere Einstiegslöhne darin unterstützt, dass sie stärker auf ihre Karriere fokussieren.

Die Resolution kündigt zudem die Ausarbeitung einer Charta an: Arbeitgeber, die sie unterzeichnen, sollen sich dazu verpflichten, innert fünf Jahren frauendiskriminierende Lohnunterschiede zu eliminieren.

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SDA-ATS