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Während die Schweiz um die weitere Zugehörigkeit zur Weltgruppe spielt, finden im Davis Cup auch die Halbfinals statt. Belgien trifft in Brüssel auf Australien, Frankreich in Lille auf Serbien.

Für den 18-fachen Champion Australien geht es im Duell mit Belgien um den ersten Final seit 2003. Nick Kyrgios, Australiens Nummer 1, ist dabei besonders motiviert. Der streitbare "Bad Boy" misst dem Team-Wettbewerb insbesondere in diesem Jahr eine hohe Bedeutung bei. "Der Davis Cup hat bei mir in diesem Jahr schon Wunder gewirkt", erklärte der Weltranglisten-20. "Ich habe wieder Freude daran gefunden, einfach mit dem Team zusammen zu sein und zu sehen, dass Tennis nicht nur schlecht ist. Man kann dabei auch Spass haben." Neben Kyrgios tritt die Equipe von Coach Lleyton Hewitt mit Jordan Thompson, John Millman und John Peers, der Weltranglisten-Zweite im Doppel, an.

Belgien mit Leader David Goffin baut vor allem auf den Heimvorteil. "Die Atmosphäre wird grossartig sein. Die Unterstützung der Zuschauer ist sehr wichtig", erklärte Goffin im Vorfeld des Länderkampfes. Steve Darcis, Ruben Bemelmans und Arthur de Greef sind die weiteren Spieler des belgischen Teams.

Frankreich trotz Baisse favorisiert

Klarer scheint die Favoritenrolle im zweiten Halbfinal verteilt zu sein, in dem Serbien mitunter ohne Novak Djokovic auskommen muss. Frankreich wird in Lille von Jo-Wilfried Tsonga (ATP 18) und Lucas Pouille (22) angeführt. Die starken Doppelspieler Nicolas Mahut und Pierre-Hugues Herbert komplettieren das Quartett von Captain Yannick Noah. "Es ist offensichtlich, dass das Fehlen von Djokovic für uns spricht. Ich bin hier, um zu gewinnen", sagte Tsonga ohne Umschweife. Allerdings blickt die "Grande Nation" auf ein bisher enttäuschendes Jahr zurück, das alle ihre Spieler aus den Top 15 der Weltrangliste spülte.

Die serbische Equipe muss wie 2014 in der 1. Runde gegen die Schweiz neben Djokovic auch auf die angeschlagenen Viktor Troicki und Janko Tipsarevic verzichten. Es müsste vieles zusammenkommen, sollte sich das Quartett Dusan Lajovic, Filip Krajinovic, Debütant Laslo Djere und Doppelspezialist Nenad Zimonjic bei den Franzosen durchsetzen.

Beide Halbfinal-Begegnungen werden auf Sandplatz ausgetragen. Der Final findet Ende November statt.

Becker mit Deutschland in Abstiegsgefahr

In den Auf-/Abstiegsplayoffs droht Boris Becker ein Fehlstart als Captain des deutschen Teams. Bei seinem Einstand muss Becker in Portugal mit Alexander und Mischa Zverev sowie Philipp Kohlschreiber auf die drei besten Spieler verzichten. Das junge Aufgebot um Jan-Lennard Struff und Cedrik-Marcel Stebe soll den Abstieg verhindern, was gegen die portugiesischen Sandspezialisten um João und Pedro Sousa kein leichtes Unterfangen ist.

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SDA-ATS