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Der HC Ambri-Piotta sichert sich mit einem 6:3-Auswärtssieg im sechsten Spiel gegen die Rapperswil-Jona Lakers den Klassenerhalt in der NLA. Die Lakers bangen der Ligaqualifikation entgegen.

Dabei hatte nach zehn Minuten alles auf eine Finalissima im Abstiegs-Playoff hingedeutet. Die Lakers legten einen Blitzstart aufs Eis, gingen nach 70 Sekunden durch Marco Pedretti in Führung und bauten diese nach zehn Minuten durch Mikael Johansson aus. Rapperswil-Jona suchte sogar das 3:0, lief nach 13 Minuten indessen in einen Konter, den Adrien Lauper für Ambri erfolgreich abschloss.

Danach änderte sich das Geschehen auf dem Eis markant. Die Leventiner legten einen Steigerungslauf hin. Und Rapperswil-Jona ging mit seiner frühen Führung fahrlässig um. Die Lakers suchten kaum noch die Offensive. Für ihre Passivität wurden sie bestraft: Ryan O'Byrne (2:2) und Alain Birbaum (3:2) kippten die Partie innerhalb von 64 Sekunden für Ambri. Und die Rapperswil-Jona Lakers waren nicht in der Lage, auf diesen Doppelschlag zu reagieren. Erst nach Ambris 4:2 zehn Minuten vor Schluss forcierte Rapperswil-Jona nochmals den Angriff, kam aber durch Eric Walsky (52.) aber bloss zum Anschlusstor. Kurz darauf stellte Inti Pestoni den Zweitoreabstand aber wieder her.

Damit müssen die Rapperswil-Jona Lakers, die sich seit 20 Jahren in der NLA halten, ab nächstem Donnerstag gegen den NLB-Meister in die Ligaqualifikation. Kaum zu glauben, aber wahr: Für die Lakers, das konstante Schlusslicht der NLA, ist das eine neue Erfahrung. Nur in der Saison 1999/2000 belegten die Rapperswil-Jona Lakers nach den Abstiegs-Playoffs ebenfalls den letzten Platz in der NLA. Damals mussten sie keine Ligaqualifikation spielen, weil die NLA auf zwölf Teams aufgestockt wurde; Chur und La Chaux-de-Fonds stiegen auf. In den vergangenen zehn Jahren bestritten Lausanne (2005), Fribourg (2006), Langnau (2007 und 2013), Basel (2008), Biel (2009, 2010, 2014) und Ambri-Piotta (2011 und 2012) die Ligaqualifikation, aber nie die Lakers.

Rapperswil-Jona Lakers - Ambri-Piotta 3:6 (2:1, 0:2, 1:3)

5306 Zuschauer. – SR Eichmann/Stricker, Espinoza/Küng. – Tore: 2. Pedretti (Kuonen) 1:0. 11. Mikael Johansson (Ausschlüsse Stucki; Hächler) 2:0. 14. Lauper (Hall) 2:1. 29. O'Byrne (Lauper) 2:2. 30. Birbaum (Pestoni) 2:3. 51. Aucoin (Pestoni, Bouillon/Ausschlüsse Profico; Lhotak) 2:4. 52. Walsky (Geyer) 3:4. 54. Pestoni (Lhotak) 3:5. 59. Daniel Steiner (Poudrier) 3:6 (ins leere Tor). – Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Rapperswil-Jona Lakers, 6mal 2 Minuten gegen Ambri-Piotta. – PostFinance-Topskorer: Persson; Hall.

Rapperswil-Jona Lakers: Tim Wolf; Patrick Blatter, Fransson; Hächler, Derrick Walser; Fröhlicher, Geyer; Profico; Walsky, Persson, Mikael Johansson; Kuonen, Obrist, Pedretti; Sven Ryser, Hürlimann, Schommer; Rizzello, Flavio Schmutz, Sieber; Nils Berger.

Ambri-Piotta: Zurkirchen; O'Byrne, Zgraggen; Birbaum, Bouillon; Trunz, Sidler; Grieder, Chavaillaz; Steiner, Hall, Lauper; Pestoni, Aucoin, Stucki; Dostoinow, Schlagenhauf, Elias Bianchi; Grassi, Poudrier, Lhotak.

Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Valentin Lüthi, Friedli, Sven Berger, Neukom, Jordy Murray, Frei (alle verletzt), Danielsson (gesperrt), Penker und Rapuzzi (überzählige Ausländer), Ambri-Piotta ohne Gautschi, Fuchs, Kobach (alle verletzt), Giroux (gesperrt), Duca (krank), Masalskis und Forget (beide überzählige Ausländer).

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SDA-ATS