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Im Jemen ist es nach den Rücktrittsgesuchen von Präsident und Regierung zu landesweiten Protesten gegen die schiitischen Huthi-Rebellen gekommen. In der Hauptstadt Sanaa und in den Provinzen Tais und Hodeida demonstrierten am Freitag Menschen gegen den Huthi-"Putsch".

Am Donnerstag hatte nach monatelangem Aufstand der Huthi-Rebellen zunächst die Regierung und kurz darauf auch Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi den Rücktritt bekanntgegeben. Das Parlament sollte laut Nachrichtenagentur Saba am Sonntag bei einer Krisensitzung über das Gesuch des Staatschefs beraten.

Die Huthi-Rebellen, die seit September Sanaa kontrollieren, wollen sich im Jemen dauerhaft einen grösseren Einflussbereich sichern. Der Stamm aus dem Norden fühlt sich seit Jahren von der sunnitischen Führung des Landes benachteiligt.

Die USA ziehen angesichts der Unruhen Mitarbeiter ihrer Botschaft in Sanaa ab. Damit werde auf die sich verändernde Sicherheitslage reagiert, sagte ein hochrangiger Mitarbeiter des Aussenministeriums in Washington der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag.

Die Botschaft werde aber nicht geschlossen. "Der Betrieb wird normal sein, wenn auch mit reduziertem Personal." Zwei andere US-Regierungsvertreter bestätigten die Angaben.

Für die USA ist eine Präsenz im Jemen strategisch äusserst wichtig. Das Land ist eine Hochburg der sunnitischen Al-Kaida. Die USA unterstützen den Kampf gegen die Islamisten mit Drohnenangriffen.

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SDA-ATS